Bull Riding bzw Rodeo ist nicht nur Show sondern ein Sport! Der Sport der Cowboys und Cowgirls. Bei den Ritten kämpfen die
Teilnehmer um den Sieg des einzelnen Rodeos sowie um Punkte für die entsprechenden Meisterschaften. Von 2008 bis 2015
war ich Reiter in diversen europäischen Rodeo- Ligen. Im Folgenden möchte ich den Sport Rodeo bzw speziell Bull Riding
vorstellen...
Lifestyle
Doch Bull Riding ist mehr als nur ein Sport, es ist ein Lifestyle. Jedes Jahr reisen tausende von Cowboys von Rodeo zu
Rodeo. Zum Rodeo-Lifestyle gehören stundenlange Fahrten auf Autobahnen und zahllose Nächte in Motels oder Hotels. Der
Sport ist sehr hart, nicht nur körperlich sondern auch mental! Die Cowboys kämpfen nicht gegen- einander sondern müssen
sich gegen Richter behaupten welche über den Erfolg oder Miserfolg entscheiden. Und um ehrlich zu sein: Wo ist der
Unterschied zwischen einem 88-Punkte-Ritt und einem 89-Punkte-Ritt. Ein weiterer Grund, warum nicht immer der Beste
gewinnt ist, das jeder Teilnehmer selber entscheidet, wieviel Zeit und Geld er investiert, um an den diversen Veranstaltungen
teilzunehmen. Beim Fussball beispielsweise spielen alle Teams die gleiche Anzahl von Spielen. Nicht so beim Rodeo! Wenn
ein Cowboy nicht an einem Event teilnimmt so erhält er keine Punkte! Ausserdem entscheidet das Los, wer welchen Bullen
reitet. Die Grundvoraussetzungen sind also nie gleich! Also was ist der Reiz am Bullenreiten? Warum sind so viele Reiter
diesem Sport, diesem Lebensgefühl verfallen? Vielleicht ist es die Bruderschaft, die unter den Reitern herrscht. Vielleicht ist
es die unbeschreibliche Erfahrung, auf einem 1000 KG schweren Tornado zu sitzen. Oder gehört es einfach nur zum Cowboy
Lifestyle dazu? Was auch immer es ist, es ist etwas, was Aussenstehende nicht verstehen. Der zweifache PBR (Pro Bull Riders)
Champion Justin McBride beschreibt es wie folgt in seinem Lied "Cowboy till I die": Unless you`re one of us you`ll never
understand!
Der Ritt
Einen Ritt auf einem fast 1000 Kg schweren Bullen kann man nicht mit dem
hierzulande so bekannten "Elektro-Bullen" vergleichen. Ein Ritt auf einem
echten Bullen verlangt weit mehr als nur Gleichgewichts- Sinn, denn es gilt der
unglaublichen Power des Bullen engegen zu wirken. Dabei spielt die richtige
Positionierung, Korperhaltung und Beinarbeit eine entschei-dende Rolle! Die
richtige Vorbereitung ist ebenso wichtig, denn der Reiter ist lediglich durch ein
Seil mit dem Bullen verbunden. Nach der richtigen Preparation des Seiles muss
der Reiter entscheiden, wie fest das Seil angezogen wird! Lockert sich das Seil
während des Rittes so hat der Cowboy keine Chance. Ist das Seil allerdings zu
fest so kann der Reiter am Bullen hängen bleiben! Bullenreiten ist also weitaus
komplizierter und schwerer als das Reiten eines sogenannten "Elektro- -Bullen".
Es sind zwei verschiedene Sachen die wenig gemeinsam haben!


Bull Riding Europe - Promo Teaser

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Ein weit verbreitetes Missverständnis über Bull Riding ist dass der
Reiter, welcher am längsten auf dem Rücken des Bullen aushält,
gewinnt! Dies ist nicht korrekt: Beim Bull Riding (und auch den
anderen beiden "Roughstock Rodeo Disziplinen "Bareback Bronc
Riding" und "Saddle Bronc Riding") muss der Teilnehmer den Bullen
für 8 Sekunden reiten um einen gültigen Ritt zu haben. Schafft ein
Reiter die 8 Sekunden nicht, so erhält er keine Punkte. Bewertet wird
der Reitstiel des Cowboys und die Wildheit des Bullen von 2 Richtern.
Was nach den 8 Sekunden passiert darf von den Richtern nicht be-
achtet werden. Jeder Richter kann bis zu 25 Punkte für den Bullen
und 25 Punkte für den Reiter vergeben. Beim Bullen wird die Wildheit
bewertet, beim Reiter wird die Haltung und Spor-Bewegung bewertet.
Somit sind 100 Punkte erreichbar - das wäre ein perfekter Ritt.
Was ist Bull Riding
Leider begegne ich vereinzelt immer mal wieder Menschen die glauben, Bull Riding sei Tierquälerei. Vielen Leuten ist
Rodeo egal, es interessiert sie nicht. Das ist ja auch OK. Doch aufgrund dieses Desinteresses denkt man ja auch nicht
darüber nach, was einem über Rodeo erzählt wird...man glaubt es einfach oder nimmt es einfach so hin ohne es zu über-
prüfen. ...und so verbreiten sich dann leider  Gerüchte die einfach nicht der Wahrheit entsprechen.Auf der Webseite einer
führenden "Tierschutz-Organisation" wird sogar behauptet wir würden heimlich Elektroschocker und ätzende Salben
einsetzen, um die Tiere zum buckeln zu bringen.  Eine andere Organisation behauptet, Rodeo Tiere würden regelmäßig vor
den Veranstaltungen gequält damit sie wild sind. Wenn ich soetwas lese dann werde ich einfach nur wütend! Warum
schreibt man soetwas? Warum wird versucht, meinen Sport mit solchen Lügen schlecht zu machen? Denn noch weiter
hergeholt kann es garnicht sein...Und wer mit ganz klein wenig Menschenverstand an die Sache rangeht wird schnell
erkennen das die Behauptungen garnicht möglich sind! Aber schauen wir uns diese und andere Anschuldigungen mal
genauer an:
Elektroschocker:  Ich reite Bullen seit 2008 und habe noch niemals gesehen, dass ein Elektroschocker oder Viehreiber oder
ähnliches bei einer unserer Rodeo-Show eingesetzt wurde. In den USA ist es bei kleineren, unprofessionellen Rodeo-Ligen
evtl sogar erlaubt, einen Viehtreiber einzusetzen. Ich habe mich mit sehr vielen Tierärzen unterhalten die der Meinung sind,
dass der Viehtreiber keine Schmerzen verursacht, da die Haut der Bullen ja 7 cm dick ist. Man sagte mir, dass die Bullen wohl
nur ein kurzes Kitzeln verspüren, mehr aber nicht. Ich persönlich finde es dennoch falsch und würde keiner Rodeo-Organi-
sation beitreten die Viehtreiber zum bucklen einsetzt. Ich würde mich als Teilnehmer auch weigern zu reiten. Ich sehe keinen
Sinn darin, auch wenn es keine Schmerzen verursachen sollte. Glücklicherweise werden Viehtreiber in der Organisation wo
ich reite bei Rodeoshows nicht eingesetzt! Aber auch die grösste Bull Riding Organisation der Wet (PBR) verbietet den Einsatz
von Viehtreibern.

Ätzende Salben: Ich habe keine Ahnung wie das möglich sein soll! Wann soll das gemacht werden? Bevor der Bulle in die
Startbox geladen wird? Das wäre nicht machbar, denn die Cowboys sind darauf angewiesen, dass der Bulle in der Startbox
relativ ruhig ist, denn die Vorbereitung auf den Ritt in der Startbox ist nicht mal eben so gemacht. Ist der Bulle dort wild kann
es sehr gefaehrlich fuer den Cowboy werden und der Versuch muesste abgebrochen werden...Man würde also mit einer
ätzenden Salbe genau das gegenteil von dem erreichen, was die Cowboys für einen guten Ritt brauchen.

Flankstrap: Der Flankstrap ist ein Seil welches dem Bullen an der Flanke umgebunden wird. Viele Menschen denken leider,
dass den Tieren dadurch die Hoden abgebunden werden. Das ist jedoch anatomisch bei Rodeo-Bullen garnicht möglich, denn
die Hoden befinden sich zwischen den Hinterbeinen. Und wie soll das Seil dahingelangen?!? Die Beine sind ja im Weg! Mehr
brauch man dazu wohl nicht zu sagen...Mit dem Flankstrap soll erreicht werden, das der Bulle hinten und nicht vorne
hochgeht. Das ist sicherer für den Reiter und den Bullen selber!
Man sieht also, dass die Fehlinformationen und Lügen sogenannter "Tierschutz-Organisationen" mit ein wenig Sachkenntnis
und logischem Menschenverstand ganz leicht zu entkräftigen sind. Vertreter von führenden "Tierschutz-Organisationen"
wurden schon oft eingeladen, sich unsere Rodeos "hinter den Kulissen" während einer Veranstaltung anzusehen. Natürlich
findet man nichts, aber als Ausrede kommt dann, wir hätten ja diesmal extra alles anders gemacht! Hier sind wir aber wieder
beim Thema logischer Menschenverstand: Zum einen sind dies Rodeos der deutschen Meisterschaft. Wenn wir "alles
anders machen würden" so würde das ja die deutsche Meisterschaft beeinträchtigen und ein fairer Wettkampf wäre un-
denkbar...Aber was noch viel logischer ist: Die Tiere machen genau das, was sie immer machen!!! Die Bullen buckeln
genauso wie sie das immer tuen... Wie kann es also sein, dass die "Tierschützer" behaupten, dass wir ja diesmal nichts
schlimmes gemacht hätten weil sie da sind und die Tiere dennoch genau das tun was sie immer tun?!? Ein klassisches
Eigentor würde ich sagen!!!

Ich reite Bullen seit 2008 und kann versichern dass ich in all den Jahren die ich beim Rodeo bin zu keinem Zeitpunkt
Tierqulerei während einer Rodeo-Show gesehen habe! Weder hinter den Kulissen noch sonstwo...

Sicherlich kann es sein, dass es auf der Welt auch Rodeo-Veranstalter oder Organisationen gibt, die ihre Tiere nicht
ordungsgemäß behandeln. Aber mann kann ja nicht von ein paar schwarzen Schafen auf den ganzen Sport schliessen - es
sei denn, der Sport währe ohne Tierqälerei garnicht erst möglich. Bull Riding soll also grundsätzlich Tierquälerei sein und
der ganze Sport verboten werden nur weil irgendwann irgendwo ein Rodeo-Bulle geqüält wurde? Hmm, gehen wir die Sache
mal ganz logisch an: Haben Sie einen Hund? Oder ein Kind? Sind Sie der Meinung, dass Hunde oder Kinder verboten
werden sollen? Denn leider wurden schonmal Hunde von Ihren Besitzern mishandelt! Und leider wurden  auch schonmal
Kinder von Ihren Eltern oder anderen Menschen mishandelt! Wenn man also der Meinung ist, das Bullenreiten grundsätzlich
schlecht ist weil es irgendwo schwarze Schafe gibt, dann muss man auch der Meinung sein, dass Hunde und Kinder
grundsätzlich verboten  werden müssen... womit wir wieder beim logischen Menschenverstand wären...

Und zum Schluss noch ein weiterer Gedanke: Rodeo-Bullen leben viel länger als die meisten Bullen. Denn Rinder der
Fleisch-Industrie werden mit etwa 2 Jahren geschlachtet um gutes Fleisch zu erhalten...Rodeo-Bullen hingegen leben ein
langes Leben und sind bis 7, 8 oder 9 Jahre beim Rodeo wo sie nur etwa 40-50 mal im Jahr 8 Sekunden arbeiten müssen. Was
sind das für "Tierschützer" die gegen Rodeo sind? Wenn es das Rodeo nicht gäbe währen wohl die meisten Bullen schon
lange tot... Tolle Logik!
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Rodeo Köln
1. Bull Riding Allgemein
Organisationen
Die erste offizielle in Deutschland ansässige Rodeo-Organisation war die ERCA
(European Rodeo Cowboy Assosciation). Gegründet wurde diese in den  1970er
Jahren von Alan Jacob. Den ursprünglich aus Oregon stammende Cowboy
verschlug es nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland wo er als
amerikanischer Militär-Photograph arbeitete. Die ERCA war eine dem U.S. Militär
in Deutschland angehörige Organisation und viele Rodeos fanden innerhalb
amerikanscher Kasernen statt um den hier stationierten Soldaten den Sport aus
ihrer Heimat auch in Deutschland anzubieten. Mit der Zeit fanden aber mehr
und mehr Deutsche den Weg zum Rodeo. Durch den Abbau des U.S. Militärs in
Deutschland und den Wunsch, auch mehr und mehr Rodeos ausserhalb der
amerikanischen Bases stattfinden zu lassen wurde die GRCA (German Rodeo
Cowboy Association) gegründet. Dies erlaubte den Cowboys, auch ausserhalb
des US-Militärs offiziell auftreten zu können. Die GRCA übernahm mehr und
2. Rodeo in Deutschland
Meine Zeit als Bull Rider
Beim Rodeo war ich zunächst nicht als Reiter sondern als Helfer beim Calf Roping zu finden. Mit der Zeit arbeitete ich mich
hoch zum Calf Chute Boss und hatte eine gewisse Verantwortung. Es mache viel Spass, als Cowboy beim Rodeo fast jedes
Wochenende in der Saison von Stadt zu Stadt zu reisen. Ich hatte auch zunächst garnicht das verlangen, als Reiter aktiv zu
werden. Erst in 2008 packte es mich: Beim größten Rodeo in Deutschland, dem Kölner Rodeo versürte ich auf einmal immer
mehr den Drang, Bull Rider zu werden. Warum genau weiss ich nicht, aber irgendwie hatte es was, den Reitern hinter den
Chutes zuzusehen. Auf dem Rückweg von diesem Rodeo sagte ich meinem Travel-Buddy, dass ich beim nächsten Rodeo
einen Bullen reiten werde…Er sah mich an als wenn ich verrückt wäre und sagte auch etwas in diese Richtung…Während
der Woche führte ich ein Telefonat und die Sache war klar: Am nächsten Wochenende würde ich die Chance erhalten. Bei
diesem Event, dem Rodeo in Kaunitz, ritt ich den Bullen aber nicht während des Rodeos sondern am Sonntag Morgen vor
der Show, da der Ritt teil einer vorgschriebenen Einweisung war die alle angehenden Bull Rider absolvieren mussten. Mein
erster „Ritt“ dauerte war nur wenige Sekunden doch nun hatte ich Blut geleckt wie man so schön sagt. Mir wurde nun klar
was Bull Riding Champion Justin Mc Bride in seinem Song “Cowboy till I die“ meint wenn er singt“ unless you`re one of us
you`ll never understand“…
mehr die ofiziellen Aufgaben der ERCA. Im Jahre 2009 wurde eine weitere deutsche Rodeo-Organisation, der DRSV (Deutsch-
er Rodeo Sport Verein) gegründet. In  Nordrhein - Westfalen  (einer Rodeo-Hochburg  in  Deutschland)  entstand ebenfalls in
2009 die ´“NRW Rodeo Association“.  So hatten  Cowboys in  Deutschland viele Möglichkeiten,  in unterschiedlichen Ligen zu
reiten. Aber auch in Belgien, Frankreich und Italien wurde der Sport immer beliebter und einige hier stationierte Amerikaner
und deutsche Reiter nutzen die Gelegenheit, auch in diesen Ländern zu reiten.
2008 - Mein erstes Jahr
Mein erstes Rodeo, wo es um den Event-Sieg und um Punkte für die deutsche
Meisterschaft ging war ein paar Wochen später in Ragow in der Nähe von Berlin. Dort
belegte ich bei meinem ersten Rodeo überraschend den 2. Platz und sammelte so
wertvolle Meisterschafts-Punkte. Obwohl die Saison schon vorangeschritten war
reichte es  am Ende des Jahres sogar, mich für die Finals (dem grossen End-Rodeo wo
es um die Meisterschaft ging), zu qualifizieren. Chancen auf die Meisterschaft hatte ich
zwar keine (die Punkte die während der Saison gesammt wurden waren nicht weg. Wer
am Ende nach den Finals die Meisten Punkte hatte wurde Champion der European
Rodeo Cowboy Assn), aber es war eine Ehre, zu den 4 eingeladenen Reitern zu
gehören. Die Finals fanden in der Erdgas-Arena in Riesa statt. Jeder Reiter sollte in 2
Tagen 3 Bullen reiten. Leider verletzte ich mich bei meinem ersten Ritt und musste eine
Nacht im Krankenhaus verbringen (eigentlich sollte ich 3 Tage dort bleiben doch ich
„überredete“ den Chefarzt, mich nach einer Nacht gehen zu lassen. Meine anderen
Ritte des Wochenendes wurden dennoch leider als „medical turnout“ gewertet.

2009 – Mein bestes Jahr
In 2009 reiste ich zunächst zu jedem Rodeo. Ich ritt bei events des DRSV und der NRW
Rodeo Cowboy Assn. Leider verpasste ich durch einen USA-Aufenthalt ein paar Rodeos
doch es war dennoch ein sehr erfolgreiches Jahr: Beim DRSV belegte ich vor den Finals
den vierten Platz und qualifizierte mich so für die Finals! Diese waren für mich – im
Vergleich zum Vorjahr – sehr erfolgreich. Jeder Reiter musste bei den Finals 2 Bullen
reiten, einen am Samstag, einen am Sonntag. Ich schaffte es sogar, beide Bullen für die
vollen 8 Sekunden zu reiten! Doch auch die anderen Reiter waren gut drauf und ich
konnte trotz zwei „Qualified rides“ den Punkterückstand zum drittplatzierten nicht
aufholen. Somit beendete ich die Saison des DRSV als vierter. Meinen grössten Erfolg
feierte ich bei der NRW Rodeo Assn, dort wurde ich 2009 Champion Bull Rider!

2010 - 2015 Die Zeit vergeht
Nach den erfolgen der beiden Vorjahre wollte ich es in 2010 richtig wissen. Ich reiste zu
allen Rodeos und wollte auch im DRSV ganz vorne mitmischen. Leider klappte irgendiwe
nicht viel… Mehrere 7.9 Sekunden Ritte und Pech bei der Punkteverteilung sorgten
dafür, dass ich es nicht zu den Finals schaffte. Ich entschied mich, in 2011 eine Auszeit
zu nehmen und nur bei selektierten Rodeos mitzureiten und erst in 2012 wieder
anzugreifen. Doch auch in 2012 konnte ich nicht mehr zu meiner Form aus 2009 zurück
finden. Vielleicht wurde ich langsam zu alt in diesem „junge Männer Sport“?!? In 2013
erhielt ich dann das Angebot, mir einen Traum als Football-Coach zu erfüllen und ich
schraubte meine Aktivität beim Rodeo noch weiter zurück. Ichhätte altersbedingt vlt
noch ein oder 2 Jahre reiten können doch ich konnte mir diese Chance nicht entgehen
lassen. In 2015 erklärte ich dann offiziell meinen Rücktritt vom Bull Riding.
3. Ist Bull Riding Tierquälerei? Die Wahrheit