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Ich liebe den Sport Football  –  als Fan der Oklahoma Sooners (College Football),  als ehemaliger Spieler  und aktuell  als Coach.
Football ist ein einzigartiger, komplexer und anspruchsvoller Sport  –  für Spieler genauso wie für Coaches.  Aber  Football gibt
auch viel.  Denn durch militärische Disziplin, Teamliebe und Teamgeist  werden im High School und College Bereich Jungen zu
willensstarken, disziplienerten jungen Männern gemacht die durch Football zu besseren Menschen (und zu besseren Schülern in
der Schule) geformt werden. Daher ist Football - zumindest in den USA - auch weit mehr als nur ein Sport!  Football ist sehr
taktisch geprägt,  manche nennen es auch  „Schach auf dem Rasen“  (mit sportlichem Character). Andere vergleichen Football mit
Militär und Krieg, denn das Ziel der angreifenden Mannschaft ist es, Raumgewinn durch Lauf- spielzüge  oder  Pass-Spiel züge zu
erzielen,   während die verteidigende  Mannschaft dies zu verhindern versucht. Die Coaches geben jeden Spielzug vor, den die
Spieler dann ausführen müssen… Und auch wenn der Sport körperlich und mental hart ist: Mit brutalem Durchein- ander hat
Football nicht viel zu tuen. Ganz im Gegenteil: Mit viel Disziplin, Prezision und Taktik müssen die von den Coaches vorgegeben-
en Spielzüge ausgeführt werden. Wer mehr zu den Regeln wissen will  schaut einfach mal im  Internet,  denn dort gibt es ja
einschlägige Seiten dazu. Denn hier soll es um meine persönlichen Erfahrungen als Coach gehen. Wobei ich natürlich vorher
einiges zum Sport Football und den Grundssätzem erklären muss damit man mich und meine amerikanische Football-Philosophie
auch versteht…
Cowboys und Football
Viele Cowboys in den USA lieben den Sport Football.  Einige der heutigen  Rodeo-Stars  spielten während Ihrer Schulzeit  High
School Football.   Aber auch aktuelle   College-Football   und  NFL-Stars  kommen aus der Cowboy-Kultur. Und  manche NFL-
Spieler  sind sogar  bekannt dafür,   Ihre  Cowboyhüte  stolz in der Öffentlichkeit  zu  tragen,  u.a.  Peyton Manning,  JJ Watt,  Von
Miller, Jared Allen und  Vince Wilfork. Doch auch einige  Coaches,  besonders im  High School  Bereich, bringen durch das
Tragen von Cowboy-Hüten an der Seitenlinie Ihre Verbundenheit zum Cowboy-Way zum Ausdruck. Auch ich bleibe als Football-
Coach in Deutschland immer noch Cowboy und setzte meine Cowboy-Mentalität und Cowboy-Werte (und meine christlichen
Werte) auch als Football-Coach ein.

Football in den USA – die drei Levels
Um den Sport wirklich zu verstehen muss man zuerst das amerikanische Sportsystem und Denkweise verstehen, denn dieses  
System unter- scheidet sich vom hiesigen Sportsystem gewaltig - es ist viel durchdachter als das deutsche Sportsystem. Doch
zunächst einmal möchte ich die drei Haupt-Stationen im amerikanischen Football kurz vorstellen:

High School Football
Professionell organisierter Football, also von bezahlten - oftmals hauptberuflichen  -  Coaches durchgeführter Football beginnt
üblicherweise in der High School bzw in den vorgeschalteten Middle Schools oder Junior High Schools. Dort lernen Amerikaner
die  Basics  des Sports und erhalten früh  Football-Verständnis. Doch nicht nur dass, denn ein High School Football-Team ist in
den USA weit mehr als nur ein Sport-Team denn dort gilt: Durch Football werden die Spieler auf das spätere Leben vorbereitet
und werden dadurch i.d.R. auch zu besseren Menschen der Gesellschaft! Grundsätze wie (militärische) Disziplin, Liebe,
Teamgeist, Durchhaltevermögen und Willenskraft werden vermittelt. Nicht umsonst gilt Disziplin als Grundfundament! Beim
Football lernt man, nicht aufzugeben und gelangt körperlich und mental an seine Grenzen. Um dies durchführen zu können wird
i.d.R. dem Head Coach (also dem Teamchef) durch entsprechende Regelwerke und durch die Administration die Authorität
gegeben, die er braucht um auf (fast) diktatorische Weise sein Team nach seinen Philosophien aufzubauen und zu führen. Denn
in den USA ist der Head Coach das Gesicht des Teams.

In den USA gibt es keine Vereine wie sie es in Deutschland gibt. Stattdessen haben die Schulen eigene Sportteams. Diese
spielen dann auf Landes-Ebene in Ligen gegen andere High Schools. Für die Spieler wird Football während ihrer Schulzeit zu
einer Priorität und das Team dominiert ihr Leben. Training ist jeden Tag (manchmal mehrmals am Tag vor, während und nach der
Schule, sogar samstags und sonntags ist nicht immer ausgeschlossen! Niemand wird gezwungen, Football zu spielen doch
Commitment (also eine Art Verpflichtung und Zwang) ist wichtig für das Fundament was Football ausmacht, somit herrscht i.d.R.
auch für alle Spieler Trainingspflicht!

High School Football ist ein "social event" mit jede Menge drum herum das den ganzen Ort zusammenbringt. Denn das
Schulteam representiert nicht nur die Schule sondern den ganzen Ort!  Das Logo der Teams ist üblicherweise auf
Wassertürmen, Ortsschildern und Geschäften im Ort zusehen. Am Spieltag üblicherweise freitags abends machen viele
Geschäfte zu und alle fiebern im Schul-Stadion, im TV oder Radio mit! Denn die Spiele werden von lokalen Radio- und Fernseh-
Sendern übertragen und die Football-Spieler sind kleine lokale Stars! Ein enormer Vorteil des Systems ist es auch, dass sich die
Schüler (nicht nur die Football-Spieler sondern in der Regel die gesamte Schule) mit Ihrer Schule identifizieren und ein toller
"School Spirit" entsteht. Denn neben den Spielern selber sind viele Schüler zum Beispiel als Team Manager (Assistenten der
Coaches die sich um Equipment kümmern, waschen der Ausrüstung usw), Cheerleader, Rally Girls (Mädchen welche einem
Spieler zur Unterstützung zugewiesen wurde)  oder als Teil der Marching Band (eine Art schuleigenes Trommlercorps - aber
viel cooler) involviert! Dadurch geht man sogar gerne zur Schule. Soetwas gibt es noch nicht einmal ansatzweise in
Deutschland und Jugendlichen hier wird diese tolle Erfahrung vorenthalten! Denn hier gibt es keinen Schulsport mit
organisierten Ligen und School Spirit...In den USA werden Sportler früh durch die Schulteams gefördert, denn die Coaches
College Football
Das nächste Level ist College Football: Football ist vielen Europäern fremd - und erst recht College Football! Und wenn man
dann auch noch hört, das die grössten Football-Stadien nicht NFL sondern College Stadien sind und der Hype um College
Football oftmals grösser ist als um die Profiliga NFL dann ist dies für hiesige Sportfans sehr schwer nachzuvollziehen! Ich
denke man muss die Leidenschaft für College Football selber in den USA erleben um sich ein Bild machen zu können wie groß
dieser Sport tatsächlich in den USA ist! Den Rummel um College Football in den USA kann man mit dem Rummel um die  
Fussball-WM  in Europa vergleichen!  Die Fans schmücken Ihre  Häuser,  Autos  etc und jeden Samstag in der Saison gibt es
unzählige öffentlich und private College Football  TV-Parties,  denn die Spiele werden auf den  Haupt-Sendern den ganzen Tag
über im TV übertragen - etwa 25  Live-Übertragungen  pro  Tag!!!  Der  Unterschied zur Fuss- ball-WM ist aber das der
"Ausnahme-Zustand" bei der WM lediglich alle paar Jahre mal für ein paar Wochen anhält - in den USA für College Football
aber jedes Jahr von September bis Januar!!
!College Football ist in den USA allgegenwärtig und in aller Munde.  Die  grössten  
Stadien der  USA sind  nicht NFL sondern College  Football  Stadien,  alleine  7 College Stadien  haben mehr als  100.000
Sitzplätze (kein NFL Stadion ist so gross). College Football, ist was popularität angeht mind. eben- bürtig mit der NFL,
vielerorts sogar dominierend. Collefe Football representiert schliesslich oftmals den Staat und löst "lokalen Patriotismus" für
den enstprechenden Staat aus...
National Football League
Das spielerisch höchste Football-Level der USA ist die Profi-Liga NFL (National Football League). Aus dieser kann man nicht ab-
steigen, denn in den USA steigen die Spieler auf und ab, nicht die Teams. Dieses System ist dem deutschen Sportsystem haus-
hoch überlegen und bringt jede Menge Vorteile mit sich während in Deutschland Riesen-Stadien leerstehen bzw kaum genutzt
werden weil das Team in die 3. Liga oder noch tiefer abgestiegen ist. Oder ein Bundesliga-Team spielt vor 15.000 Zuschauern
weil sie aus einem kleinen Ort mit einem kleinen Stadion kommen...Und Fans verlieren im Endeffekt Ihr Team wenn es absteigt...
So macht das amerikanische System weitaus mehr Sinn denn dort steigen Spieler auf und ab, nicht aber ganze Teams! Doch in
Bezug auf Popularität ist die NFL Kopf an Kopf mit College Football, es kommt drauf an welcher Umfrage man glaubt. Das End-
spiel der NFL, der Superbowl, ist das wohl meistgesehene Sportereignis der USA ist während der allgemeine Hype um College
Football grösser ist. Ausser der NFL gibt es noch weitere Profi-Ligen wie die Arena Football League oder die Canadian Football
League sowie ein paar Semi-Pro-Ligen.
High School Football
High School Football
College Football
College Football
Aber zurück zum eigentlichen Thema. Was High School Football in den USA auf lokaler Ebene – ganz besonders in Kleinstädten
– bedeutet, kann man nur schwer in Worte fassen. Denn im deutschen Vereinssport gibt es nichts was auch nur annähernd
vergleichbar ist. Daher ist es hier schwer verständlich, wie Schulsport von 13-18 jährigen einen ganzen Ort mitreissen und
verrückt machen kann. In der Schule also erlernen junge Footballspieler in den USA die Grundlagen: Denn  Football  ist wie
gesagt  eigentlich  weit mehr als nur ein Sport. Denn beim Football ist es von Nöten, dass Spieler ausgeprägte Disziplin und
Liebe lernen. Dies ist das Fundament von Football!!!  Entsprechende Werte werden also früh vermittelt und begleiten einen
Football-Spieler in den USA i.d.R. bis zum Ende der Laufbahn. Football fordert sehr viel und wird für die Spieler,  die es ins  
High  School Team  schaffen, zu einer Priorität.  Denn bei etwa 20 Stunden Training in der Woche (oftmals auch samstags und
sonntagsund bei "2-a-days" sogar morgend s vor und abendsnach der Schule kann man schon lange  nicht  mehr von „Hobby“
sprechen. Denn  Football fun tioniert nicht als Hobby nebenbei,  dafür ist der Sport zu umfangreich.  Nach den  4 Jahren  High
School werden die meisten  nie  wieder  Football  spielen, denn die wenigsten schaffen es, ein Stipendium von einem College /
Universität zu erhalten. Dies sorgt aber auch nochmal dafür, dass High School Football etwas besonderes für die Kids ist und
sie ihr ganzes Leben davon zehren. Denn ihre Tage als Football-Spieler sind gezählt und besonders im letzten Schuljahr zählt
man die Spiele herunter. Dies sorgt nochmal für zusätzliche Motivation und Team-Spirit!

Wer in den USA High School Football spielt erlebt die weiter oben genannten Vorteile und zehrt davon sein ganzes Leben!!!Mir
ist auch keine Beschäftigung bekannt, die so viel Stolz und Teamliebe gibt wie High School Football! Es tut mir sehr weh dass
man dieses alles vorenthalten wird!!!

Es gibt in den USA keine Vereine wie in Deutschland - und dies würde auch gar keinen Sinn machen denn das typische
deutsche Vereinssystem erlaubt die Grundlagen von Football garnicht - mehr dazu aber später.
Football in den USA
Meine Freunde und ich treffen uns jeden Samstag um während der  College Football  Saison um dieSpiele unserer Teams LIVE
im TV zu verfolgen – natürlich wie in den USA üblich mit jede Menge „Finger Food“ und American Drinks! Hier ein paar Bilder:
sind meist speziell ausgebildete Lehrer.  Beim Football ist der Head Coach oftmals hauptberufliche Sport-Coach (und oft auch
ein Administrator der Schule) und die Assistant Coaches sind Lehrer die sich mit Football ihr Gehalt etwas aufbessern). Somit ist
eine gute sportliche Ausbildung garantiert. Geführt wird ein High School Football team durch den Head Coach. Er ist nicht nur
ein „Trainer“ sondern ist der Führer des Teams und das Gesicht des Football-Programs. Für seine Spieler ist er oftmals auch
Erzieher, Lehrer oder auch oft Vater-Figur! Dem Head Coach stehen mehrere Assitant Coaches und sonstige freiwillige Helfer zur
Verfügung. Selbst in "Kuh-Käffern" mit 1000 Einwohnern  wird Football professionell durch Schulsport organisiert. So ist es auch
normal, das spätere Superstars aus Dörfern kommen und dort zur Schule gehen und ihren Sport erlernen. In Deutschland sieht
dies meiner Erfahrung nach leider durch das Vereinssystem ganz anders aus - egal bei welchem Sport:  Denn hier gibt es keine
organisierten Schul-Ligen sondern Vereine die i.d.R. nichts mit der Schule zu tuen haben (es gibt meist Jugend- und
Erwachsenen-Teams in diesen Vereinen) und somit fehlt nicht nur die tolle Erfahrung des School Spirits und der Identifikation
mit der Schule und all diesen Vorteilen sondern oftmals auch professionelles Training. Doch vermutlich noch schlimmer:
Grundsätzlich ist Football in Deutschland gar kein richtiger Football denn das Fundament was Football überhaupt ausmacht
fehlt!!! Es ist nichit meine Absicht, jemanden zu verärgern und ich kenne auch nicht jeden einzelnen Club und jede einzelne
Mentalität in Deutschland - hier spiegelt sich aber meine nun jahrelange Erfahrung im Sport wieder. Ausserdem kenne ich das
Vereinsrecht und andere Gesetzte! Und wer noch nie in den USA High School Football mit seinen Regeln und Denkweisen erlebt
hat kann wohl garnicht verärgert sein da er richtigen Football garnicht kennt! Wer aber dies schon dort erlebt hat wird mir wohl
vermutlich komplett Recht geben! Ich möchte auch keinesfalls arrogant wirken - denn wer mich kennt weis das ich eigentlich
eher jeder Konfrontation aus dem Weg gehen und bin eher bescheiden. Aber um den Sport Football zu verstehen muss ich
nunmal Deutschland mit den USA vergleichen. Dort ist auch nicht alles "Gold was glänzt" doch das Sportsystem für Jugendliche
ist viel durchdachter und toller für die Kids als hierzulande. Zurück zu Vereinen in Deutschland: Training findet meist 2 mal die
Woche statt - abends oder nachmittags in der Freizeit und meist ohne Verpflichtung...Die meisten Sportplätze in Deutschland
sind städtisch und müssen mit anderen Vereinen geteilt werden. So sind 3 oder mehr Trainingseinheiten pro Woche die absolute
Ausnahme! Und sind wir doch mal ehrlich: Hier ist man doch froh, wenn überhaupt Trainer zur Verfügung stehen. Wer hier in
einem kleinen Ort auf- wächst hat kaum eine Chance auf Förderung und professionelle Unterstützung, denn hier gilt Sport als
Hobby nebenbei... Die Dorf-Vereine (und leider nicht nur diese) setzten oftmals irgendwelche Väter als Trainer ein die nicht
wirklich Ahnung haben - geschweige denn eine sportliche Ausbildung! Wenn man viel Glück hat findet man hin und wieder mal
einen Herren-Spieler (ob er überhaupt Ahnung hat sei mal dahingestellt) der nebenbei die Jugend trainiert - neben seinem
normalen Job und dem Herren-Training... Was dabei heraus kommt kann man sich ja denken...dazu kommt die typische
"Vereinsmeierei" und das Chaos ist perfekt... Ein weiteres grosses Problem ist die typische Sport-Mentalität der Massen! Ohne
Verpflichtungen (ausser vlt die Zahlung des Vereinsbeitrags) will man Vereine für ein "wenig Sport nebenbei" ausnutzen. Leider
kommt man mit dieser Denkweise aber nicht weit. Dies macht Football lächerlich!!! Denn der Sport basiert auf absolutem
Commitment! Denn Football ist weit mehr als nur ein Sport den man "als Hobby nebenbei" betreibt. Schulsport in den USA gilt
nicht als "Hobby", besonders kein Teamsport. Hier stattdessen wollen Eltern aber meist nur ein wenig Sport nebenbei als
kleines Hobby für Ihren Sohn. Und die Schule fördert nicht - wie in den USA- den Sport sondern macht genau das Gegenteil:  Sie
nimmt Vereine nicht ernst (dies werde ich später bei Coaching Football in Germany ausführlich erklären) sondern macht genau
das Gegenteil: Die Schule fördert die Denkweise der Massen, das Sport nur nebenbei als kleines Hobby gilt!So funktioniert
richtiger Football aber nicht denn Football ist zu umfangreich und gefährlich als ihn als "kleines Hobby" nebenbei zu spielen.
Und solange Vereine immer als unwichtig hinter der Schule eingestuft werden fördert dies die typisch deutsche Einstellung zu
Jugendsport. Was man hier nicht versteht:  Richtiger Football macht Jungs zu weit besseren Menschen als die Schule es kann!!!
Richtig gelesen!!! Ich sage nicht, dass Football wichtiger ist als Schule, ich sage aber, wenn man es richtig macht und Football
NICHT unter die Schule stellt wie es in Deutschland der Fall ist werden die Kids sofar besser in der Schule!!!  Aber hier sehen
sich die Schulen auch als weit wichtiger und abendliche Veranstaltungen zu Vereinszeiten sind normal. Denn die Schule nimmt
Vereinssport nicht ernst und weiss das sie hierzulande immer Vorrang hat.   (eine Schulveranstalltung die garnichts mit
eigentlichem Lernen zu tuen hat wie Schulausflug, Tag der offenen Tür, Schulgeburtstag, Lehrergeburtstag etc) selbst abends
und am Wochenende schlägt immer eine Vereinsveranstalltung und das Team leidet weil die Schule dem Schüler selbst für
solche Dinge vorschreibt, da zu sein! Dies macht den Sport Football aber lächerlich und das Training umsonst! Spieler
verpassen wichtige Spiele weil ein Lehrer Geburtstag hat!!?!! In den USA hat man begriffen was man erreichen kann wenn man
Football NICHT hinter die Schule stellt sondern wie in den USA zum (freiwilligen) Teil der Schule macht Denn: Football macht
Jungs zu weit besseren Menschen als die Schule es jemals kann!!! Und: Football macht aus Jungs auch bessere Schüler!!! In
Deutschland kann man sich nichtmal annaehernd vorstellen, zu was Football in der Lage waere, wenn es nicht nur als kleines
Hobby nebenbei angesehen wird, sondern am besten noch Teil der Schule ist!!! Wer richtigen High School Football aber noch nie
erlebt hat kann hier wohl nicht mitreden denn wie hoch die Disziplin, die Willenskraft und resultierende Teamliebe und dann
auch der Teamgeist ist, kann man hier nur sehr schwer erahnen und sich nicht vorstellen, wie sehr Football das Leben
verbessern kann!!! Denn Football bereitet besser auf das leben vor al es die Schule jemals kann!!! Ich werde darauf und vieles
andere unter "Coaching in Germany" ausführlich eingehen...Durch den Stellenwert der Vereine gibt es i.d.R. keine
Verpflichtungen für die Spieler sondern das Gegenteil wird gefördert! Man zahlt Mitgliedsbeiträge, aber ansonsten kann man
kommen und gehen wann man will, die Vereine werden für "ein wenig Sport nebenbei" ausgenutzt. Disziplin, Verpflichtungen,
"Commitment" wie im High School Sport sind in der Regel ungewollt und nicht zu finden, denn Coaches in Deutschland haben
aufgrund des Vereinssystems i.d.R. nicht die Authoritaet um dies aufzubauen. Und leider kommt man mit dieser  Sport-
Denkweise  im  Football nicht weit,  ganz im Gegenteil,  die Grundlage  von Football fehlt weitgehend vollkommen! Doch das ist
nur eines von vielen Problemen.

Ein grosses Problem sind die typischen deutschen Vereinsstrukturen die richtigen Football unmöglich machen! Denn was ist ein
Verein? Ein Verein ist ein gleichberechtigter Zusammenschluss von Gleichgesinnten!!! Das Teamsport in Vereinen betrieben
wird ansich ist schon lächerlich, ein Verein ist die vollkommen falsche Rechtsform! Coaches fehlt  üblicherweise die Authorität
um richtigen Football durchführen zu können!!! Was ich damit meine werde ich später unter "Coaching Football in Germany"
ausführlich erklären denn  richtiger Football ist in Deutschland von den Sportverbänden garnicht gewünscht: Die Rechtsform
Verein mit ihren üblichen Grundsätzen und Strukturen erlaubt dies garnicht! Ebenso spricht sich die deutsche Gesetzgebung
ganz klar gegen richtigen Football aus. Denn die Grundsätze der deutschen Jugendarbeit im Sport sind Selbstbestiummung,
Mitbestimmung und Selbstempfinden! Es gelten folgende Grundsätze: Niemand muss zum Training komen und niemand wird zu
einer Übung gezwungen! Grundsatz Nummer 2 ist: Selbstverwirklichung und persönliches Empfinden darf nicht  beeinträchtigt
werden! Grundsatz Nummer 3: Mitbestimmung muss gewährleistet werden! Doch diese Grundsätze stehen im direkten
Gegensatz zum Teamsport, insbesondere Football! Denn das Fundament von Football ist hochgeradige Disziplin durch autoritäre
Strtukturen  (und die dadurch enstehende  Team-Liebe  / Team Spirit). Manche Teams halten sich mehr, manche weniger an die
deutschen Grundsätze doch die Strukturen sind üblicherweise gleich und Coaches fehlt die Autoritat um richtigen Football
anzubieten!  In Deutschland hingegen sagt sogar das Sozialgesetzbuch in §11 zur Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligeit:"
…Angebote der Jugendarbeit…sollen von ihnen (den Jugendlichen) mit-bestimmt und mitgestaltet werden, sie zur
Selbstbestimmung befähigen…“ Auch die Deutsche Sport Jugend hat diese Grundsätze, denn dort heisst es zum Jugendsport:
„Jugendarbeit soll sich durch die Mitbestimmung junger Menschen auszeichnen…“ Und diese Denkweise spiegelt sich auf allen
Ebenen von Bundes-Sportverbänden, Landessportbund bis zu Vereinen wider! Warum will man deutschen Jugendlichen diese
tolle Erfahrung von richtigem Football vorenthalten? Richtiger Football ist in Deutschland grundsätzlich nicht möglich und nicht
erwünscht, denn Football bedeutet militärische Disziplin (im direkten Gegensatz zur in Deutschland gewollten Mitbe-stimmung)  
und Teamgeist – also das Team vor die eigenen Wünsche zu stellen -  (im direkten Gegensatz zur in Deutschland gewollten
Sebstverwirklichung)! Es ist mir unbegreiflich und mir blutet mein Herz das deutschen Jugendlichen dieser tolle Sport  und die
menschlich-sozialen Aspekte, die Football in den USA ausmachen vorenthalten wird. Denn das, was in Deutschland
üblicherweise als Football angebioten wird hat nicht wirklich viel mit richtigem Football zu tuen. Dies werde ich aber später im
Teil "Coaching in Deutschland" ausführlich erörtern! Es tut mir einfach sehr weh das deutschen Jugendlichen nicht nur die tolle
Erfahrung schulsport genommen wird sondern eben auch richtiger football mit seinen sozial-moralischen Gesichtspunkten!
Oftmals werde ich von Leuten über Football in Deutschland gefragt, sei es von Amerikanern die wissen möchten ob und in
welcher Form es ihren Sport auch hier gibt oder von Eltern und Coaches in Deutschland die mehr über meine Coaching- Vor-
gehensweise und  Philosophie wissen wollen.  Daher möchte ich an dieser Stelle über meine  Erfahrungen als Jugend-Football
Head Coach (also dem Gegenstück zum High School Football Coach in den USA) in Deutschland berichten, auch wenn dies
etwas ausführlicher sein muss, denn hier möchte ich meine persönliche Geschichte erzählen, vom anfänglichen Schock über
das hiesige Football-System bis hin zur Findung eines geeigneten Vereins für mein amerikanisches System und dem daraus
resultierenden Erfolg als Coach!
zwischen den  Spielzugen liegen dürfen. Innerhalb von Sekunden müssen die Coaches die Taktik des Gegners durchschauen
und den nächsten Spielzug an das  Team  weitergeben während das gegnerische Team ebenfalls ver- sucht, die  Taktik  zu
erkennen.  Football ist  wie  ein  taktisches,  militärisches  Strategie-Spiel mit  sportlichem Charakter. Die Coaches sind die
Offiziere, die die  Befehle  an die Spieler geben. Die  Spieler sind die  ausführende  Kraft...  So wird es in USA oft  erklärt.  Der
Head Coach kümmert sich nicht nur um den eigentlichen Sport auf dem Rasen sondern er muss seine Spieler nach seinen
Vorstellungen formen und ihnen die richtige Einstellung durch ein passendes Mix aus Teamgeist, Liebe und Dis- ziplin
beibringen! Entsprechend umfangreich und detailliert müssen auch die Trainingseinheiten geplant und durchgeführt we rden.
Ich könnte noch so viel mehr schreiben aber das würde den  Rahmen hier sprengen.  Es ist  einfach  ein  Hammer-Sport! Ich
spielte während meiner Schulzeit Football bis ich mir  einen neuen Sport suchen musste:  Ich habe dann für ein paar  Jahre
Baseball gespielt bis ich vom Rodeo in Deutschland erfahren habe und dann sofort bei der Rodeo Tour eingestiegen bin –
zuerst allerdings nicht als Reiter sondern als Helfer beim Calf Roping. Nach kurzer Zeit hatte ich mich dann zum Calf Chute
Boss hochgearbeitet und hatte eine gewisse Verantwortung und es machte sehr viel Spass, als Cowboy beim Rodeo jedes
Wochenende von Stadt zu Stadt zu ziehen. Meinen ersten Bullen ritt ich erst in 2008. Ich war Reiter in mehreren Ligen in
Deutschland, der ERCA (European Rodeo Cowboy Association), der GRCA (German Rodeo Cowboy Assn) und des DRSV
(Deutscher Rodeo Sport Verein). Als ich dann so langsam für das Bull Riding zu alt wurde erhielt ich in 2013 das Angebot, ein
Jugend-Football-Team nahe meines Wohnortes zu coachen. Es schien wie gutes Timing obwoch lch eigentlich noch ein oder
zwei Jahre Bullen reiten wollte. Doch es war die grosse Chance, einen Traum zumindest ein wenig zu vewirklichen – denn
High School Football Coach war schon immer mein Traumberuf. Andere wollen Pilot, Astronaut, College Football- oder NFL
Coach werden, ich statt dessen High School Football Coach. Ich glaube, an der High School ist der Sport am authentischsten
und ich mag es, mit Jugendlichen zu arbeiten. Als ich also das Angebot erhielt zögerte ich nicht lange denn ich hatte keine
Ahnung wie anders es doch war... Im folgenden habe ich meine Coaching-Erfahrungen chronologisch gesammelt:
Football im deutschen Vereins-System
Um dieses Thema und somit mich und meine Denkweise und auch meine Erfolge als Coach besser zu verstehen muss ich etwas
weiter ausholen und den Jugendsport in Deutschland mit dem in den USA vergleichen: Denn was in den USA in der Schule
stattfindet versucht man in Deutschland mit Vereinen. In den USA gibt es keine Vereine in diesem Sinne. Stattdessen hat jede
Schule Sport-Teams die professionell organisiert in Ligen gegen Teams anderer High Schools auf Landesebene antreten (bitte
lesen Sie zum besseren Verständnis das Thema "High School Football" etwas weiter oben falls Sie es über- sprungen hatten).
In Deutschland gibt es keinen organisierten Liga-Betrieb im Schulsport, stattdessen gibt es unabhängige Vereine die nach
einem festen System arbeiten. Dies ist sehr schlecht für die Jugendförderung in Deutschland denn aufgrund des Vereins-
Systems wird das Potential bei Weitem nicht erreicht und Jugendliche, die Sport ernst nehmen wollen haben enorme Nachteile!
(Und Football ist ja nunmal ein Sport den man ernst nehmen muss, denn er ist zu umfangreich und auch gefaehrlich um es "als
Hobby nebenbei" zu betreiben) Das deutsche Sportsystem ist, wenn man es genau betrachtet, eigent- lich lächerlich. aber das
habe ich ja bereits weiter oben ausführlich erklärt und möchte hier nicht zu weit von meiner persön- lichen Story abweichen...
Daher zurück zu deutschen Football-Vereinen: Die Hierarchie deutscher (Football)-Vereine beinhaltet i.d.R. einen Vorstand,  
Jugend-Direktor und Team Manager. Evtl auch noch einen sporlichen Leiter. Dieses System basiert auf Demokratie. Football ist
aber keine Demokratie sondern eine Diktatur! Dies ist auch allgemeines Verständnis und ein typischer Spruch in den USA.

Vereinshirarchie / Struktur
Was ist eigentlich ein Verein? Ein Verein ist eine Rechtsform die das soziale Beisammensein in Deutscland regiert! Es gibt
Vereine für Briefmarkensammler, Häckel-Vereine, Gartenvereine, Koch-Vereine usw und natürlich Sportvereine. Und rechtlich
unterscheiden sich Sportvereine nicht viel von Koch-Vereinen oder Häckel-Vereinen! Die Grundidee ist, das sich Leute als mit
gleichen Hobbies und Interessen als gleichmäßig berechtigte Mitglieder zusammenschliessen. Doch wie können wohl
gleichmäßige Berechtigungen aller Mitglieder (also egal ob Coaches, Spieler, Vorstand) in einem Mannschaftssport
funktionieren?!?

Das Teamsport in Vereinen betrieben wird ansich ist schon lächerlich, ein Verein ist die vollkommen falsche Rechtsform! Ein
Head Coach im deutschen Jugendfootball ist üblicherweise in der Mitte der Hirarchie seines Teams und nicht da wo er sein
muss – nämlich ganz oben! Nicht nur auf dem Feld sondern auch für alle anderen Belange! Dies ist enorm wichtig und ist einer
der Hauptgründe, warum mein geliebter Sport bzw die Teams hier nie ihr Potenzial erreichen werden. Leider fehlt hier das
Footballverständnis. Man vesteht leider nicht, dass der Head Coach in der Hierarchie ganz oben stehen muss. Der Head Coach
ist nicht nur ein Trainer oder Übungsleiter, nein, er IST das Team, er baut es nach seiner Philosophie und er muss die
Teamleitung für alle Team-Aspekte sein! Egal ob es sich um das Aufstellen von Regeln, Trainingsplanung, Eltern-
Kommunikation oder Planung von sonstigen Team-Aktivitäten handelt: Der Head Coach hat die Leitung, er ist der „Big Boss“
und muss auch von allen als die oberste Authorität des Teams angesehen werden. Denn nur so kann wirkliche Disziplin und
Liebe entstehen. In den USA hat daher ein Head Coach auch i.d.R. volle Unterstützung vom Board, Principle und ggf AD! In den
USa ist ein Coach auchmehr als nur ein Übungsleiter. Dort wird er als Lehrer, Vaterfigur, Mentor und viles mehr angesehen!
Hier stattdessen ist der Coach nur der "Trainer"...

Leider ist hierzulande im Jugendfootball der Head Coach eigentlich nie der Teamchef der er sein muss. Üblicherweise hat der
Jugend-Direktor / Jugendwart die Leitung und kümmert sich auch um die Eltern-Kommunikation. Und der Witz schlechthin ist:
Der Jugendwart ist oft ein Elternteil. Er oder sie hat die Position, weil er ein Vater oder Mutter eines Spielers ist! Der direkte
Vorgesetzte des Head Coach ist also jemand, der garkeine Ahnung von dem Sport hat. So muss sich beispüielsweise ein
Coach, der 20 Jahre Footballerfahrung  (womöglich noch in den USA) von einem Vater oder Mutter sagen lassen, was er zu
tuen hat! Dies widerspricht jeglicher Logik doch meine Erfahrung zeigt, das dies leider hier an der Tagesordnung ist! Ein Team
Manager (normalerweise ein Elternteil) leitet die Team-Organisation. Der Team-Manager steht über dem Head Coach oder ist
auf gleicher Höhe. Der "Head Coach ist zumeist nur ein "Übungsleiter"und ist dann lediglich für den sportlichen Teil, der auf
dem Rasen stattfindet – unter dem Jugend-Direktor / Jugendwart (und ggf unter dem Team-Manager) zuständig. Doch ein
grosser Teil der richtigen Vorbereitung finden NICHT auf dem Rasen statt!!! Daher ist richtiger Football im deutschen
Jugendsport so gut wie unmöglich! (Und der Einwand "Wir sind aber nicht in den USA sondern in Deutschland" zählt nicht,
denn der Sport ist der Selbe mit den selben Gegebenheiten und Gefahren...) Und warum die typischen Vereinsstrukturen
richtigen Football in Deutschland unmöglich machen hängt mit dem Fundament von Football zusammen was Football eigentlich
bedeutet!...

Ein weiteres sehr grosses Problem ist, dass Vereine nicht nur ein Team haben. Es ist üblich, gewünscht und notwendig, dass
Vereine mehrere Teams haben, meist: Herren-Team, Jugendteams (U19, U16, U13) und ggf noch Frauen-Team. Im Grunde jeder
Verein hat jeder Mannschaftssport-Verein diese Gliederung da nur so ein Überleben im Vereinssystem möglich ist. Und
fälschlicherweise gilt dann das Herren-Team als "Erste Mannschaft". Das ist m Football aber  vollkommener Blödsinn da ein
Herrenteam im typischen Vereinssystem gar kein richtiger Football sein kann (Vereinsrecht erlaubrt die Grundlagen von
Football nicht)!!! Und wenn richtiger Football überhaupt möglich ist im Vereinssystem, dann ist es nur in der Jugend (U16 oder
jünger) möglich. Herrenfootball gibt es auch in den USA nicht wie es ihn hier gibt! Daher sollte die Jugend das Hauptteam sein!
Doch leider wird Football hier vollkommen umgedreht und die Jugend oftmals nur als Nachwuchs für das Herrenteam
angesehen. Das grosse Problem bei mehreren Teams im Verein ist, dass die Kids dann fliessend ins nächste Team übergehen
sollen.  Eine Abschottung des Teams - was ja nunmal in den USA ein wichtiger Grundsatz-Baustein von Football ist - ist also
garnicht möglich! Denn die Mannschaften werden "eine grosse Familie" und wieder mal ist die Perversion des Sportes in
Deutschland da... Denn ohne Abschottung sind die Grundlagen von Football nicht möglich...

Die Grundlagen von Football fehlen
Ein Head Coach in der üblichen deutschen Vereins-Struktur ist nicht in der Lage, hochgradige Disziplin und Team Spirit zu
generieren da er unter der typischen Vereins Hierarchie aus den o.a. Gründen garnicht die Autorität dazu hat. Und ohne diese
Authorität gibt es keine hohe Disziplin und somit auch keine hohe Willenskraft, kaum Teamgeist und keine Team-Liebe!

Und um hochgradigen Team Spirit und Disziplin aufzubauen muss ein Team auch von äußeren Einflüssen so weit wie möglich
abge- chottet werden – dies ist eine weitere Football-Wahrheit und Weisheit! Leider ist dies in Deutschland aufgrund des
Vereinssystems und der Mentalität auch nicht erwünscht, oft hört man hier stattdessen dass der Verein "eine grosse Familie"
ist und so viel wie möglich zusammen (also mit den anderen Teams des Vereins) unternommen werden soll! Falsch!!! Wie kann
ein Team hochgradige Liebe entwickeln wenn sie selten unter sich sind und stattdessen die anderen Teams des Vereins immer
dabei sind…Die Herren-Mannschaft steht nicht mit auf dem Platz! Genausowenig jedes andere Team des Vereins! Und wenn
dann auch der Jugend-Direktor und Team Manager immer dabei sind und sich einmischen funktioniet es natürlich auch nicht.
Da diese aber für die Elternkommunikation und das Ganze "drum herum" üblicherweise verantwortlich sind ist der Aufbau einer
Teamidentität durch Abschottung garnicht möglich!

Daher gibt es eigentlich - aufgrund des deutschen Vereinssystems - weder hochgradige Disziplin noch hochgradigen Team
Spirit und Liebe (und somit die sozialmoralischen askeptkte die Football ausmachen), denn die üblichen Hirarchien und
Strukturen der Rechtsform Verein erlauben dies nicht da der Head Coach weder die höchste Authorität ist noch in der Lage ist,
sein Team Abzuschotten! Ein Head Coach im deutschen Jugendfootball hat nicht die nötige Autorität um seinem Team richtigen
Football zu bieten!!! Er kann somit nicht dass tuen, was er tuen muss um die Grundlagen des Sports Football aufzu- bauen!  
Daher ist es meist ein schlechter Witz, wenn deutsche Football-Vereine mit Teamgeist und Disziplin werben. Wer High School
Football aus den USA kennt der wird mir Recht geben müssen!!! Beweise? Gerne:

Wie bereits mehrfach erwähnt: In Deutschland ist laut Sozialgesetzbuch,Sportbund und Sportverbänden "Mitbestimmung" und
"Selbstbestimmung" gewünscht. Die DSJ sagt, Jugendsport zeichnet sich durch Mitbestimmung aus und der LSB legt Wert auf
"Selbstverwirklichung". Üblicherweise gibt es Vereinsregeln die diesen Grundsätzen entsprechen, Regel Nummer eins ist
üblicherweise: Niemand darf zu einer Übung gezwungen werden. Regel Nummer zwei ist: Das persönliche Empfinden des
Jugendlichen zu schützen! Diese Denkweise gilt für so gut wie alle Vereine, da diese sich an die ausgegebenen Standartregeln
halten! Doch Mitbestimmung, Selbstverwirklichung und persönliches Empfinden sind ja nunmal das genaue Gegenteil von
Disziplin und Teamgeist!!! Mehr braucht man dazu eigentlich garnicht zu sagen!!!!! Besonders wenn man bedenkt, dass Football
ja ein Mittel ist, um auf das spätere Leben mit Disziplin, starkem Willen, Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen
vorzubereiten!!! Doch hier lernt man, dass Regeln nicht ernstzunehmen sind, das man machen kann was man will und das der
eigene Wille am wichtigsten ist!!! Tolles Deutschland! In den USA wird im Gegensatz genau das Gegenteil erlernt!!!

Doch es gibt noch mehr Beweise, dass die Grundlagen hier fehlen:
Ein Beweis ist die Existenz bzw der Stellenwert von Auswahlmannschaften in Deutschland, denn diese sind für Football ein
Schlag ins Gesicht… In NRW heisst die Landesauswahl der Jugend „Green Machine“. Auswahlmannschaften (zumindest die
Green Machine in NRW) trainieren während der Saison über mehrfach im Jahr (an etwa 10 verschiedenen Wochenenden).
Dabei spielt es keine Rolle, ob das eigene Team ein Spiel oder Training hat oder nicht, die Green Machine verlangt
Anwesenheit! Damit verlangt die Green Machine, dass ein Spieler Teamregeln misachtet und sein Team im Stich lässt!!! Damit
widerspricht die Green Machine sämtlichen Grundsätzen von Football!!! Denn Disziplin bedeutet ja nunmal, Teamregeln
einzuhalten und Team Spirit  bedeutet nunmal, sein Team nicht im Stich zu lassen sondern sogar das Team vor seine eigenen
Bedürfnisse zu stellen! Daher gibt es soetwas in den USA auch nicht! Es gibt keine Football Nationalmannschaft wo die besten
Spieler spielen (denn dort müsste ja dann Tom Brady, JJ Watt usw drin sein)… USA Football hat zwar eine
"Nationalmannschaft", diese ist aber eigentlich ein "Hobby-Team" bestehend aus ehemaligen Spielern von drittklassigen
Colleges und ehem. High School Spielern. KEIN Sieler der "Nationalmannschaft" ist aktiver Spieler eines Teams in den USA!!!
Nationalmannschaften haben aufgrund des US-Systems keinen grossen Stellenwert, es interessiert sich niemand dafür. Es gibt
NACH der Saison All Star teams die gewählt werden und dann 1-2 mal trainieren und dann ein All Star spiel machen. Niemand,
wirklich niemand würde es sich wagen, einem High School, College oder NFL Coach einen Spieler bei einem wichtigen Training
wegzunehmen weil er in einer Auswahl spielen soll! Und kein Spieler würde sein Team im Stich lassen!!! Hier ist es genau
anders rum und beweist die schlechte Disziplin und schlechten Teamgeist: Die Teams prahlen stolz, wenn es einer Ihrer Spieler
in die Green Machine schafft (obwohl sie damit dieses im Stich lassen) und die Spieler tragen stolz Green Machine Jacken oder
caps – und das sogar beim eigenen Team- Training bzw Meeting. Auf der HP des Verbandes nimmt die Green Machine eine
herausragende Stellung ein, die news werden nicht vom regulärenen Spielbetrieb sondern von der Green Machine
dominiert… Auswahlmannschaften werden zelebriert und die eigenen Teams werden zur Nebensache! Dies zeigt wieder mal
komplettes Unverständnis dem Sport gegenüber. Sowas gibt es in USA nicht undman weis warum...Warum können die
Deutschen nicht einfach mal etwas besseres von anderen annehmen? Green Machine ist gegen alles, was man beim Football
lernt!!! und hier ist man auch noch stolz darauf!!! Dies Beweisst, das das Football-Verständnis hier vollkommen fehlt!!! Es gibt
noch einige Gründe warum die Green Machine gegen richtigen Football ist doch um nicht zu weit auszuholen zurück zum
Thema Jugend-Football in Deutschland bzw NRW...

Leider sind viele Coaches in der deutschen Vereinskultur aufgewachsen und haben so nie wirklichen Football mit wirklicher
Disziplin und Liebe kennengelernt und wissen somit garnicht was sie verpassen...Sie kennen es einfach garnicht anders. Und
die wenigen, die es aus den USA kenne dürfen es aufgrund der Vereinsstruktur nicht anwenden und ziehen sich verzweifelt
und enttäuscht vom deutschen Football zurück...Leider wird ein Coach hier auch nicht als Mentor angesehen, der er in den
USA ist. Denn dort ist ein Coach gleichzeitig Vaterfigur, Lehrer oder grosser Bruder für die Kids! Er ist weit mehr als nur ein
"Trainer". Aber das geht ja aufgrund des deutschen Vereinssystems garnicht, denn in vielen Vereinen können die Spieler Ihre
Coaches durch das (im Sport ja vollkommen falsche) Demokratieprinzip sogar selber (direkt oder indirekt) wählen!!!

Sicherlich bei einem Erwachsenenteam nicht anders möglich (wenn man am Vereinssystem festhält), aber hier geht es ja um die
Jugend wo ein richtiger Football durchaus möglich wäre! Doch der Landessportbund NRW beispielsweise möchte garkeine Dis-
ziplin, denn dort steht dass den Jugendlichen durch Mitbestimmung im Sportverein demokratische Werte vermittelt werden sol
len. Autoritäre Systeme sind also unerwünscht und somit ist richtiger Football unerwünscht! Ich bin nicht gegen Demokratie,
doch nicht beim Sport. Das widerspricht jeglicher Logik! Ein Coach ist numal Coach weil er Ahnung hat und die Spieler müssen
es ja erst noch lernen. Was für einen Sinn hat es da, diesen ein Mitspracherecht zu geben? Ganz im Gegenteil dadurch kann ja
kei- ne absolute Disziplin wie sie beim Football notwendig ist entstehen. Dadurch wird der Sport sogar noch gefährlicher!! Doch
auch bei anderen Team-Sportarten kann dies ja nicht wirklich erfolgreich sein. Wer sich dies überlegt hat lebt realitätsfern. Die
in Deutschland gewünschte Mitbestimmung und Selbstverwirklichung sind im direkten Gegensatz zum Fundament von Football!
Allen Widrigkeiten zum Trotz: Neues Team in 2015
Nachdem ich also 2013 den Coaching-Job als Head Coach angenommen hatte mer- kte ich schnell, dass ich eigentlich gar kein
Head Coach war ! Obwohl ich den Titel "Head Coach" trug war ich - dank der  Vereinsstrukturen - weit von einem richtigen
Football-Head-Coach entfernt! Denn um das Fundament von Football und die Gegebenheiten von Football aufbauen und halten
zu können ist es notwendig, das der Head Coach / Teamchef auch die oberste Autorität ist. Klingt ja logisch, denn wie kann man
militärische Disziplin aufbauen wenn es gleich mehrere Leute gibt die im Endeffekt das Sagen haben?!? Man ist schwach,
angreifbar und Widersprüche sind - beabsichtigt oder meist unbeabsichtigt - an der Tagesordnung. Dies erlebte ich immer und
immer wieder. Ein Team ist nur so stark wie die Führung des Teams! Und schon garnicht funktioniert es, wenn es eine höhere
Autorität gibt als den Head Coach. Man stelle sich vor, dass in vielen Vereinen der Jugendwart der direkte Vorgesetzte des
Head Coach ist und als Hauptansprechpartner für die Eltern (und sogar Spieler) gilt! Und dieser direkte Chef des Head Coach
wird oftmals von den Eltern bzw sogar den Kids selber gewählt!!! So ist absolute Disziplin logischerweise keinesfalls möglich,
dies musste ich am eigenen Leib spüren. Wie kann ein Head Coach pubertierende Jugendliche führen wenn diese Jugendliche
genau wissen, dass der Headcoach nicht die höchste Autorität ist? Wie kann ein Head Coach pubertierende Jugendliche
führen wenn diese Jugendlichen wissen, dass sie keine Übung mitmachen müssen (denn dies ist vom Landessportbund so
vorgegeben - Regel Nummer 1) und das sie selber entscheiden  was sie wollen und ihr Wille immer über den Bedürfnissen des
Teams steht (Selbstverwirklichung darf nicht beeinträchtigt werden - Regel Nummer 2)! Von der im Football notwendigen
Verpflichtung erst garnicht zu reden, vor allem wenn Spieler an Ihre Grenzen gehen sollen! In den USA lernt man, das Team vor
seine eigenen Bedürfnisse zu stellen, man lernt an seine Grenzen zu gehen, man lernt Disziplin, Durchhaltevermögen und
Willenskraft! Man lernt, mit der vorgegebenen Situation umzugehen!!! Hier lernt man aber genau das Gegenteil!!!

Immer und immer wieder wurde ich vom Jugendwart und Team Manager gebremst und mir wurde vorgeschrieben, was ich tuen
durfte und was ich zu unterlassen habe! Ich war von der Mentalität der beiden wie vor den Kopf gestossen und konnte nicht
fassen, was hier abging. Ich war doch schliesslich als Head Coach eines Footballteams angestellt worden..doch davon war ich
weit, weit entfernt... Ich konnte die Trainingszeiten (selbst innerhalb der für mein Team festgelegten Parameter) nicht
bestimmen obwahl es ja das Feld meines Teams war, das machte der Team-Manager. Obes zu kalt für die Spieler draussen war
und ob ich deshalb in die Halle gehen musste und nicht draussen trainieren durfte entschied der Jugendwart, nicht ich als
"Head Coach". Ich durfte nicht mal den locker room betreten (dort findet bei richtigem Football aber nunmal ein grosser Teil
des Bonding und der Arbeit des Head Coach normalerweise statt doch ich durfte nochnicht mal da hinein (nur der Team
Manager durfte diesen betreten)!!! Trainingsbeginn und Ansagen wurden vom Team-Manager durchgeführt und ich musste wie
ein Assistant daneben stehen bis er das Team an mich übergab! Und so gut wie nie war ich und der Coachingstaff mit den
Spielern alleine. Der Jugendwart und Team-Manager waren fast immer dabei und beobachteten alles. Ich hatte so gut wie
keinen Elternkontakt da der Teeammanager dies machte und der Jugendwart der höchste Ansprechpartner für die Eltern war.
Es war unerwünscht, dass ich bei den Elternversammlungen dabei war.  Selbst "meine" Assistant Coaches waren nicht unter
mir sondern unter dem Jugendwart. Bei Meetings wurden alle Coaches als gleichberechtigt unter dem Jugendwart angesehen
und alle konnten beim Jugendwart vorschläge machen... Und die Spieler wussten natürlich: Wenn mir etwas nicht passt gehe
ich zu Mama und Mama geht zum Jugendwart und schon bekomme ich meinen Wilen...

Im Gegensatz dazu beschreibt Wikipedia den Head Coach eines (High School) Football Teams als "höchste Autorität für alle
Belange seines Teams. Daher sind Head Coach Verträge in den USA auch gewöhnlich so oder ähnlich formuliert und er hat i.d.
R. die volle Unterstützung der Administration, sonst funktioniert es nicht. Das ist für Football eigentlich selbstverständlich und
ich war schockiert und konnte nicht begreifen, was stattdessen dort abging, es war doch ein Football-Verein!?!Wie kann es
sein, dass ein Football-Verein die Grundlagen des Sports nicht kennt??? Ich konnte nicht verstehen wie lächerlich alles war!
Zu diesem Zeitpunkt kannte ich das deutsche Sportsystem ja noch nicht, merkte aber schnell, dass alle umliegenden Vereine
ebenfalls Jugendwarte und Teammanager einsetzten und ähnliche Denkweisen und Vorgehensweisen hatten. Schnell stellte
ich fest, das das deutsche Sportsystem und die Verbände und Vorgaben schuld waren, Das habe ich aber ja bereits ausführlich
beschrieben...

Ich konnte aufgrund der Hirarchie keine Disziplin und Liebe aufbauen! Selbst das normale Coaching litt darunter da ich ständig
unzufrieden war und mich immer beobachtet fühlte. So war ich nicht nur ein schlechter Führer aufgrund des Systems sondern
auch nur ein mittelmäßiger Coach. Ich musste erkennen, das Jugendfootball hier nicht wirklich Football ist (wie ja weiter oben
bereits ausführlich erklärt). Der ganze Ärger und Frust ging auch nicht an meiner Gesunheit vorbei und hat Spuren
hinterlassen. Also verlies ich nach etwa einem Jahr der Unzufriedeheit den Verein in beidseitigem Einvernehmen wie man so
schon sagt. Gegen Ende meiner Coaching-Zeit hatte ich durch einen Bekannten den Kontakt zu einem anderen Verein in der
Region hergestellt,  doch schon beim ersten Job-Interview wurde mir bewusst, dass es dort das selbe Sy tem gab wie bei dem
aktuellen Verein. Ich habe zwar – vorbereitet auf die Situation – versucht zu erklären warum ich so überzeugt von meiner
Philosophie bin doch doch man wollte garnicht verstehen was ich zu sagen hatte. Die Erkenntnis hat mich doch sehr
mitgenommen. Ich liebte den Sport und war sehr enttäuscht, dass was hier als Football angeboten wird nicht wirklich Football
ist! Mir taten auch die deutschen Jugendlichen leid, die denken sie spielen Football. Doch in Wirklichkeit verwehrt ihnen das
deutsche System und die deutschen Vereine diese tolle Erfahrung!

Nachdem ich Ende 2013 enttäuscht mit dem Coaching aufgehört hatte habe ich für etwa ein Jahr dann nichts gemacht denn Ich
war zu alt und aus dem Training um wieder mit dem Bull Riding anzufangen. Dies gab mir dann aber die Chance, zurück nach
Oklahoma zu gehen und ein wenig Kraft zu tanken. Während meiner Zeit in den USA war ich Teil eines High School Teams und
als ich in 2014 zurück nach Deutschland kam war mein Wunsch, wieder zu coachen ganz gross. Obwohl ich kaum Hoffnung hatte
wollte ich einen letzten Versuch starten.  Im  Internet  fand ich dann doch noch einen kleinen und eher un- bekannten  Verein
in Düsseldorf, die Bulldozer. Das Timing war perfekt denn dort waren gleich ein paar Sachen vorgefallen die es wohl für
micheinfacher machten, mich ins „rechte Licht“ zu rücken. Als ich dann das erste Gespräch führte hatte ich das Gefühl, dass
was ich erzählte zumindest teilweise verstanden wurde und auf offene Ohren sties. Jedenfalls kam es zu einem zweiten
Gespräch mit einer höheren Instanz und dort bot man mir dann auch den Job des Jugend-Head Coaches an. Ich glaube so ganz
vestanden hatten sie mich nicht und sie wussten auch nicht ganz was auf sie zukahm.
Meine U.S. High School Philiosophie in Deutschland
Doch zu meinem Erstaunen wurden alle meine Bedingungen (amerik. High School System soweit möglich, keine deut-schen
Vereins-Hirarchien, keine Einmischung des Vor-stands sogar die Standard-Konzepte und Regelungen wurden geändert um
meine High School Philosophie durchführen zu können usw)  erfüllt und ich wurde per Vereinbarung zum alleinigen Teamchef
gemacht. Und niemand ausser ich und meine Coaches hatten Kontakt zu meinen Kids. Wie dies trotz der deutschen
Gegebenheiten möglich war werde ich später erklären). Sicherlich, nicht alles war wie in den USA: So hatte ich nicht meinen
eigenen Sportplatz sondern musste diesen mit dem anderen Team der Bulldozer und mit Fussballteams teilen aber gut, war halt
nicht anders möglich. Aber selbst beim Thema Trainings- zeiten wurden meine Wünsche erfüllt und der Trainingsplan geändert
so dass ich die Zeiten selber bestimmen konnte. Auch ist natürlich der Stellenwert von Football in den USA ein anderer als hier.
Dort sind die High School Football-Spieler im Ort angesehen und geniessen Vorteile die es hier nicht gibt was natürlich auch
ein paar ernste Nachteile mit sich bringt weil es schwerer ist, Kids an das Team zu binden. Doch im Grundsatz war das Team
meine Abteilung und niemand mischte sich ein. Die Spieler und Eltern kannten den Vorstand garnicht denn mein Team wurde
vom restlichen Verein abgeschottet - wie es sein musste... Nun war ich also tatsächlich Head Coach eines Football- Teams und
ich war gespannt was ich alles erreichen konnte. Ich gab mir aber selbst das versprechen, dass ich in dem Moment wo man
mich nicht mehr lässt und ich mich nicht mehr wie ein Head Coach fühle aufhöre! Dies schulde ich meiner Gesundheit denn ich
werde den ganzen Ärger nicht nochmal durchmachen! Auch wusste ich, dass ich nur ein paar Jahre als Head Coach hatte
(warum habe ich ja bereits weiter oben erklärt).

Und ich wusste, dass es schwer würde, interessierte Jugend- liche zu finden, schliesslich musste ich ja fast bei null anfangen.
Und dies nicht nur wegen der  Einstellung  zum  Sport hier son- dern hauptsächlich auch weil es in und um Düsseldorf  5  Foot-
ball-Vereine gab! Und von denen waren die Bulldozer auch noch die unbekanntesten...

Das erste Training fand im Januar 2015 statt und für die handvoll Jungs, die sich früh am Samstag morgen am Platz einfanden
war es ein Kultur-Schock! Denn mein Plan stand fest: Wie in den USA wollte ich zuerst ein hohes Mass an Disziplin aufbauen,
was deutsche Jugendliche so garnicht kannten. Ich hatte mir vorge- nommen, nicht locker zu lassen. So waren schlechte
Wörter im Sprachgebrauch verboten, das Training war clean und die Kids redeten mich mit "Coach" oder "Sir" an. Und wo in
Deutschland sagen Jugendlich schon "Yes Sir" zu einem! Für alle, die sich mit der US Kultur nicht auskennen:  Die Anrede "Sir"
ist in den USA ganz normal,besonders im Süden und mittleren Westen wird jeder ältere Mensch mit "Sir" oder "Ma`am"
angesprochen. Oftmals sagen Kinder dies sogar zu ihren Eltern wenn die Situation es verlangt!  So ist der nötige Respekt
schonmal impliziert. Und nur weil man nicht "Du" sagt wie es im deutschen Jugendfootball üblich (aber falsch) ist heisst es ja
nicht, dass man sich nicht lieben kann! Und wenn man den Kids erklärt warum absolute Disziplin und Liebe so wichtig ist dann
kann es auch hier funktionieren!!! Zumindest bei Kids wie den Sport verstanden haben und es auch wirklich wollen... das
groessere Problem sind oft die Eltern, die unsere Regeln und Disziplin nicht akzeptieren wollen. Denn diese müssen dies halt
auch mitmachen...Leider haben wir aber immer wieder Spieler verloren (oder garnicht erst bekommen weil die Eltern für ihren
Sohn halt nur ein wenig Sport nebenbei als kleines Hobby wollten, ohne Verpflichtungen und Priorität. Diese Mentalität machte
es oft nicht einfach und brachte mir sehr viel persönlichen Ärger und Stress ein. Dennoch liess ich nicht locker, und das
danken mir bis heute die Spieler, die richtig stolz waren und richtigen Football spielen wollten!
Trainingsbesprechung
Warum Football, warum coachen? Schon seit jungen
Jahren ist Sport ein grosser Teil meines Lebens. Nachdem ich  als  Kind und
Teen- ager  verschiedene andere Sport- Sarten versuchte, entdeckte ich
Football und verliebte mich sofort in diesen einzigartigen Sport! Warum
Football? Nun, Football verlangt sehr viel, von Spielern als auch Coaches: Für
Spieler ist Football ein harter Sport - körperlich und mental! Was es aber nicht
ist, ist ein wirres durcheinander. Was man stattdessen sieht ist durchgeplante
Taktik.  Und das ist Aufgabe der  Coaches.  Der  Head Coach  ist das
„Mastermind“ eines Teams, er  baut  das Team nach  seiner   Philosophie  auf.
Er  ist nicht nur ein "Trainer", er  IST  das Team und ist Teamchef für alle
Belange.  Der Head Coach erarbeitet die Grund-Taktik durch Spielzüge.  Diese
müssen dann durch die Spieler gelernt und umgesetzt werden. Während  
eines Spiels  werden  die  Spielzüge  durch  spezielle  Codes  an   die Spieler
weitergegeben. So weiss jeder Spieler wo er sich aufzustellen hat und was er
zu tuen hat. Ein Football-Spiel ist also sehr stressig für Coaches da i.d.R.  nur  
25  Sekunden

2016 - Wachstumsschmerzen...aber noch perfekt
Gegen Ende 2015 kamen noch weitere Coaches dazu so dass es so aussah als könnten wir 2016 mit 5 Coaches starten. Doch
zum Ende der Saison 2015 musste Coach Patrick leider aus beruflichen Gründen mit dem coachen aufhören, hoffte aber, in
2017 weiterzumachen. Im Februar 2016 verloren wir einen weiteren Coach weil er es arbeitstechnisch nicht mehr schaffte.
Die Situation war also nicht optimal. Der Verband hatte vor Saisonbeginn entschieden, aus der bisherigen U15 eine U16 zu
machen. Dies bedeutete, dass der Jahrgang 2000 weiterhin beim Team bleiben durfte. Gleichzeitig wurden aus den bisher 4
Jahrgängen der Teams (in der U15 durften in 2015 die Jahrgänge 2000-2003 spielen) nur noch 3 Jahrgänge gemacht. Dies
bedeutete, dass der Jahrgang 2003 welcher in 2015 als jüngster Jahrgang fester Teil des Teams war, nun nicht mehr zum
Team gehören sollte. Wieder mal musste ich am Footballver- ständnis in Deutschland zweifeln. Denn der Verband riss damit
ein Team auseinander. Man hätte durchaus einfach als Übergang sehen können, denn dann wäre alles in Ordnung
gewesen! Für andere Vereine war dies nicht weiter schlimm, denn die 2003er konnten ja dann in die U13, wir hatten aber ja
keine U13. Doch selbst wenn wir eine gehabt hätten: Dies zeigt mal wieder, dass der Sport  hierzulande nicht verstanden
wurde und warum dies von allen garnicht als schlimm angesehen wurde: Keine Liebe und kein Team Spirit! Ich habe in
meinem Team eine unglaubliche Liebe zueinander aufgebaut – und selbst wenn die Bulldozer eine U13 gehabt hätte: Die
2003er hätten ja nach nur einem Jahr wieder aus meinem Team raus gemusst und dies hätte ihnen so oder so dass Herz
gebrochen. Da wir aber keine U13 hatten hätte ich diese Spieler eigentlich „wegschicken müssen“. Dies brachte ich aber
nicht über das Herz und die Kids wollten auch nirgendwo anders spielen da sie ihr Team ja liebten! Sie wollten lieber ein
Jahr nicht spielen als in einen anderen Verein zu gehen. Da wir zeitgleich aber Anfragen für die Jahrgänge 2003 bis 2005
hatten und ich die Kids ja zu sehr liebte entschied ich mich dazu, eine U13 als Junior - Team nach dem amerikanischen JV
(Junior Varsity) Konzept  unter meiner Führung als Teil der U16  aufzubauen. Mein Coaching Staff war zwar extrem dünn
besetzt aber so konnten wir uns einen Grundstock für die Folgejahre aufbauen. Der Plan war, manche Übungen gemeinsam
mit der U16, manche aber auch teambezogen durchzuführen. Dies ging aber auch nur. weil die U13 nicht in der Liga spielen
sollte und so auch nicht als eigenständiges Team angesehen wurde. Die U13 sollte aber ein paar Spiele machen und auch
bei einem Turnier mitspielen.

So begannen wir wie Saison 2016 mit 2 Teams, der U16 und der U13. Die U16 nannten wir – in Anlehnung an unser High
School Football Vorbild „Varsity Team“, die U13 „Junior Varsity“ oder kurz „JV“. Als uns im Frühjahr aber Coaches aus
beruflichen Gründen bzw weil sie wegzogen verliessen war der Plan U13 / U16 zunichte. Die U13 musste mehr oder weniger
zusammen mit der U16 trainieren und wenn es dann um Spielzüge ging, wurde die U13 kaum beachtet. Ich musste sogar
einen Trainingstag streichen um mich mehr auf die U16 zu konzentrieren! Denn die U16 war ja schliesslich für den
Ligabetrieb gemeldet – und diese mussten wir „fit“ bekommen - die U13 nicht. Es tat mir sehr weh, die U13 kids manchmal
wie ein „fünftes Rad am Wagen“ behan-deln zu müssen doch leider hatte ich keine andere Wahl! Denn wir waren ja
eigentlich eine U16 welche am Liga-Betrieb teilnahm. Die U13 hatte ich ja schliesslich nur aus Liebe gegründet und diese
spielte ja nicht in der Liga! Leider fielen die Coaches mehr und mehr aus so dass ich oftmals ganz alleine beim Training
dastand - und das mit 2 Teams! Die letzen beiden U16 Saisonspiele war ich
sogar ganz alleine und ich musste eine Mutter rekrutieren damit ich noch eine weitere Person in der Teamzone hatte! So
konnte die U13 eigentlich nur während der Trinkpausen der U16 zusammen trainieren!!!
Coaching Football in Germany
Ist richtiger Football überhaupt möglich?
Mit der Zeit wurde mir bewusst: Richtiger Football ist so gut wie unmöglich da aufgrund der Denkweise und des Sportsystems
zu viele Umstände zusammenspielen müssen. Und wenn überhaupt dann ist es i.d.R. auch nur in der U15/U16 oder
altersmässig darunter liegenden Teams möglich... Zum einen muss der Vorstand / Mitgliederversammlung  das "amerik
System" akzeptieren und die typischen Strukturen für nichtig erklären, ggf sogar die Mitgliederversammlung. Und das ist
schon sehr schwer da man ja vom Vorstand verlangt, sich mehr oder weniger komplett vom Team rauszuhalten! Dann müssen
die Statuten des Vereins dies und die amerikanscihen Strukturen überhaupt zulassen was eigentlich auch nie der Fall ist
denn die Vereine haben Mitbestimmung der Jugend als Vorgabe (was natürlich die Autorität der Coaches zunichte macht -
und Änderungen sind schwer). Ausserdem darf es keine intakte U19/U16 geben... denn es auch von enormen Vorteil wenn
man die U15/16 ganz neu gründet und es noch keine im Verein gab... Diese letzten genannten Punkte sind aufgrund des
Wahlsystems wichtig. Es ist schon sehr unwarscheinlich, dass nur einer der genannten Faktoren zutrifft, aber alle gleichzeitig
ist wohl fast unmöglich! Und sollte dieser höchst unwarscheinliche Fall doch  eintreten dann ist es auch nur für wenige Jahre
möglich - ebenfalls aufgrund des Wahlsystems...

Und selbst wenn es irgendie doch klappt: Die Denkweise hier lässt richtigen Football sehr schwer zu, denn Eltern und
Jugendliche wollen i.d.R. „ein wenig Sport als Hobby nebenbei“, wirkliche Verpflichtungen und Prioritäten sind unerwünscht.
Dies ist leider durch das ganze System in den Köpfen hier so drin! Und hier kennt man Football meist nur durch die NFL
Übertragungen aus dem Fernsehen. Doch die Basics, das Fundament ist leider vollkommen unbekannt. So finden viele junge
Leute in Deutschland die NFL „cool“ und wollen "Football" spielen, wissen aber garnicht was dahinter steckt! Wenn sie dann
lernen was Football eigentlich bedeutet so ist dies – und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen – meist unerwünscht.
Man will cool sein und Football spielen doch die notwendigen Verpflichtungen und Prioritäten eingehen will man nicht! Und
leider gibt es ja genug Vereine in NRW:  Hier gehen die „Spieler“ von Verein zu Verein und schauen wo es einem am besten
gefällt…Und wenn einem der eine Verein bzw der Coach nicht gefällt geht man halt woanders hin. Dies ist ebenfalls eine
Perversion von Football die den Sport hier lächerlich macht! !!! Denn in den USA ist es genau anders herum, denn ein High
School Spieler kann i.d.R. nicht einfach spielen wo er will, denn er muss auf die Schule in seiner school zone.  Wenn er also
den Coach nicht mag muss er lernen damit umzugehen! Er kann nicht einfach suchen bis er ein Team findet was ihm gefällt.
Dies widerspricht ja auch sämtlichen Grundregeln vom Football!!! All dies macht den Sport hier einfach nur lächerlich!

Und sollte der höchst unwarscheinliche Fall eintreten, dass alle notwendigen Faktoren für richtigen Football vorhanden sind
(Möglichkeit, neues Team zu gruenden, Vorstand und MItglieder wollen das "amerikanische System, Satzung lässt dies zu
usw) und sollte man dann noch Jugend- liche finden die richtigen Football spielen wollen (also nicht nur als "Hobby
nebenbei" spielen wollen) dann ist es eigentlich auch nur kurze Zeit möglich (bei vielen Vereinen aufgrund der
Vereinsregularien garnicht möglich)!!!!! Daran ist das Wahlsystem schuld.

Das System ist einfach nur lächerlich und richtiger Football ist hier so gut wie unmöglich und wenn überhaupt dann
eigentlich nur für kurze Zeit...

Es ärgert mich einfach, dass die wirklichste Form von Football (Jugendfootball) hier in Deutschland eigentlich garkein
richtiger Football ist und deutsche Jugendliche, die richtig Football spielen wollen, um diese Erfahrung beraubt werden!
Jeder, der einmal Teil eines High School Teams in den USA war wird mir mit Sicherheit zustimmen! Und möglich wäre es ja
hier auch... und allen Zweifeln sei gesagt: Mein Erfolg gibt mir Recht - aber alles der Reihe nach, denn ich möchte keinesfalls
arrogant wirken und jeder, der mich kennt weiss das. Es geht hier allerdings darum, vergleiche zu ziehen..Ich glaube zwar
nicht, dass sich das hier ändern wird aber aber ich kann nicht Football erklären und dabei kommentarlos lassen welche
Misstände hier herrschen ...aber zurück zum eigentlichen Thema:
Training
Mein erster Coaching-Job
Leider habe ich sehr, sehr schnell herausgegefunden, dass  Jugend-Football hier  (also das Gegenstück zum  amerikanischen  
High School Football)  etwas komplett anderes bedeutet als in den USA. Ich war äussert schockiert was hier als Football
verkauft wurde!!! Denn das Fundament was Football eigentlich ausmacht fehlte vollkommen! Mir wurde klar: Was hier gemacht
wird ist kein wirklicher Football! Sicher. die Kids trugen Shoulderpads und Helme, sie tackelten und erziehlten Touchdowns
aber die Grundlagen fehlten vollkommen! Genauso trug ich den Titel "Head Coach" doch dieser war ich nicht... Ich konnte nicht
fassen, dass ein Football-Verein nicht wusste, warum es beim Football eigentlich geht. Schnell merkte ich aber, dass nicht nur
dieser Verein sondern die umliegenden Vereine nach dem gleichen System arbeiten. Ich realisierte, dass das typische
deutsche Vereinssystem schuld war und im Grundsatz den tollen Sport Football eigentlich unmöglich macht!
2015 - Kulturschock
Überall das gleiche System
Natürlich kenne ich nicht das Sytem und die Hirarchie von allen Football-Vereinen in Deutschland! Doch mit der Zeit bekräftigte
sich die obige Realisation mehr und mehr! Diesen Bericht schreibe ich nun in 2016 und ohne der chronoligischen Geschichte
meiner Coaching-Erfahrungen vorgreifen zu wollen: Ich coache nun seit ein paar Jahren und so kenne ich mittlerweile das
System von vielen Vereinen hier! Ich habe mit vielen Coaches und Spielern darüber gesprochen (nicht nur aus NRW sondern
auch aus anderen Teilen Deutschlands). Wenn ich mich also auf das typische deutsche Vereinsystem oder Strukturen beziehe
oder vom "typischen System" etc rede so tue ich dies, weil meine Recherche es als typisch bzw üblich herausgefunden hat.
Vielleicht ist es auch in anderen Bundesländern anders doch in NRW und auch anderen Bundesländern (wo ich Spieler kenne)
verbreiten die Sport- verbände Standart-Regularien und Vereine werden ermutigt, diese anzunehmen (u.a. auch im
Fördergelder und Sportstätten überhaupt zu erhalten!!!) Und die Inhalte dieser Regularien sind leider ganau das, was richtigen
Football unmöglich macht. Somit ist es kein Wunder warum die Vereine diese Strukturen und Systeme haben  und es ist
gerechtfertigt, dieses als "typisch" usw anzusehen. Doch das Wahlsystem, was letztenendes richtigem Football das endgültige
KO gibt ist wohl bei allen Vereinen vorhanden... Denn die typischen Strukturen und Wahlsysteme sowie Gesetzgebungen
erlauben das Fundament von Football garnicht!

Das Fundament von Football
In den USA weis man, dass Disziplin die Grundlage von Football ist. Jeder Spieler dort – von „Bambinis“ über Middle
School/Junior High und High School wird bestätigen dass Disziplin und Football unzertrennlich zusammengehören und das
Disziplin das erste ist, was eingetrichtert wird! Keine Disziplin gleich kein Football! Denn es  gibt es beim Football viele
verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Aufgabengebieten die separat trainiert werden müssen. Während eines
Spieles müssen diese dann zusammengeführt werden was ohne Disziplin nicht funktioniert. Und Disziplin fördert hohen
Teamgeist und Willenskraft! Ausserdem: Football kann ein gefährlicher Sport sein und die Coaches müssen sich zu jedem
Zeitpunkt darauf verlassen können, dass ihr Wort die absolute Authorität bei den Spielern ist. Junge Spieler lernen daher
Disziplin zuerst. Und wenn diese die enorme Wichtigkeit verstehen disziplinieren sie sich sogar selber untereinander!
Übrigens: Disziplin heisst nicht unbedingt, dass die Coaches wild schreiend über den Platz laufen (auch wenn das manchmal
angebracht wäre). Ich beispielsweise schreie eher selten. Und nach Disziplin kommt Liebe und Team - Identität! Denn dieser
wichtige Team-Spirit entsteht nicht zuletzt auch durch Disziplin!

Hier fehlt in der Regel die  Grundlage für den Sport und es ist nicht wirklich Football was angeboten wird: Wie bereits gesagt:
Die Spieler hier tragen Pads, Helme, tacklen, erzielen Touchdowns usw. - aber das Fundament was Football ist fehlt und man
wächst mit vollkommen falschem Football-Veständnis auf. Kann man es dann noch Football nennen? Aus amerikanischer Sicht
wird dies wohl jeder, der Football aus den USA kennt verneinen... Nun mag man sagen: Das ist doch Auslegungssache ob man
nun Football durch Disziplin oder Teamgeist definiert. Falsch! Denn seit Beginn des Sports gehören diese Dinge dazu! Sie
definieren den Sport. Die N.Y. Times (Amerikas grösste Tageszeitung) drückt es so aus „Disziplin gehört seit den Anfängen
genauso dazu wie blocken und tackeln“ (Bericht N.Y. Times Dave Anderson). Die Times sagt weiter:“Amos Alonzo Stagg und
Pop Warner predigten Disziplin. Genauso wie Knute Rockne und Vince Lombardi...“ Auch sehr interessant: Die U.S. Army
verlangt von ihren Offiziers-Anwärtern der West Point Academy, dass diese durch Football Disziplin lernen! Richtig gelesen:
Die U.S. Army (welche ja für Disziplin bekannt ist) lehrt Ihre Offiziere Disziplin durch Football!!! Das sagt wohl alles…In den
Footnotes gibt es noch mehr Beispiele und Videos zum Thema… Ich könnte noch tausende Beispiele aufführen, denn Football
IST Disziplin!!!

Nun mag der Einwand kommen. "Teams hier haben doch Disziplin und Team Spirit". Doch dem Widerpsreche ich ganz
entschieden:
Ich  nahm also das  Angebot an,  habe aber nicht sofort mit  Rodeo aufgehört sondern meine Zeit beim  Rodeo  erstmal nur sehr
zurückgeschraubt.   Zu diesem  Zeitpunkt  wusste ich nicht  sehr  viel  über deutschen Football und das deutsche Sportsystem
und bin davon ausgegangen, dass Football auch Football ist...
Ich habe es bereits weiter oben geschrieben, werde es aber der Deutlichkeit willen hier auch nochmal schreiben: Ein grosses
Problem sind die typischen deutschen Vereinsstrukturen, die hohe Disziplin und Team-Liebe und somit richtigen Football
unmöglich machen, denn Grundsatz Nummer 1: Niemand wird zum Training oder einer Übung gezwungen! Grundsatz Nummer 2:
Selbstverwirklichung und persönliches Empfinden darf nicht beeinträchtigt werden. Und Regel Nummer 3: Mitbestimmung
muss gewährleistet werden! Denn die Grundsätze der deutschen Jugendarbeit im Sport sind Selbstbestimmung,
Mitbestimmung und Selbstempfinden! Doch diese Grundsätze stehen im direkten Gegensatz zum Football! Denn Football
bedeutet autöritäre Struktur und militärische Disziplin! Doch in Deutschland sagt sogar das Sozialgesetzbuch in §11 zur
Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligeit:…"Angebote der Jugendarbeit…sollen von ihnen (der Jugendlichen) mitbestimmt
und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen…“ Auch die Deutsche Sport Jugend hat diese Grundsätze, denn
dort heisst es zum Jugendsport: „Jugendarbeit soll sich durch die Mitbestimmung junger Menschen auszeichnen…“ Und diese
Denkweise spiegelt sich auf allen Ebenen von Bundes-Sportverbänden, Landessportbund bis zu Vereinen wider! Und wo diese
Denkweise gilt ist richtiger Football in Deutschland unmöglich! Warum will man deutschen Jugendlichen diese tolle Erfahrung
von Football vorenthalten? Richtier Football ist in Deutschland grundsätzlich nicht möglich und nicht erwünscht, denn Football
bedeutet militärische Disziplin (im direkten Gegensatz zur in Deutschland gewollten Mitbestimmung)  und Teamgeist – also das
Team vor die eigenen Wünsche zu stellen -  (im direkten Gegensatz zur in Deutschland gewollten Sebstverwirklichung)!

Richitger Football ist also hier so gut wie unmöglich. Zum einen ist das Vereinssystem(im Gegensatz zum Schulsystem) und die
daraus resultierende Sportmentalität schuld. Ein grosser Teil des Problems stellen aber die typischen vorgegebenen
Strukturen innerhalb der Vereine da, diese machen richtigen Football unmöglich! Doch selbst wenn man diese Strukturen
ändern sollte (was aufgrund der Denkweise und Satzungen höchst unwarscheinlich ist), dann gibt das Wahlsystem der Vereine
das engültige KO für richtigen Football! Ist Football denn dann überhaupt machbar? Dies und mehr werde ich im Folgenden
ausführlich erleutern:
Stellenwert von Jugend-Sport in Deutschland
Wie bereits beim Thema „High School Football“ erwähnt findet Jugendsport in Deutschland leider nicht in Schulen statt
sondern wird durch von Schulenunabhängigen Vereinen durchgeführt. Dies hat enorme Nachteile. Dies möchte ich hier aber
nicht wiederholen. Bitte einfach nochmal den Teil „High School Football“ weiter oben lesen! Hier geht es mir mehr um den
Stellenwert, den Vereine in der deutschen Gesellschaft haben, denn leider werden Vereine hier nicht wirklich ernst
genommen. Stattdessen werden Vereine für ein wenig Sport nebenbei als Hobby ausgenutzt. Wer aber Sport ernsthaft
betreiben will ist verloren! Sicherlich gibt es auch Ausnahmen, aber diese sind mir nicht bekannt.... Wenn man in Deutschland
nun aber aus einem kleinen Ort kommt und im lokalen Verein spielen muss sieht das natürlich ganz anders aus. Da gilt dann
die typisch deutsche Sportmentalität: "Coaches" sind so gut wie immer Freiwillige und Eltern wollen, dass ihr Kind ein wenig
Sport macht und schicken es zu einem Verein – ganz ohne Verpflichtung, denn Trainingszwang gibt es i.d.R. nicht – das ist
auch sehr schwer umsetztbar bei der deutschen Denkweise. Trainingszwang wäre bei der Mentailität zu viel verlangt, denn
Sport soll ja nur ein wenig Hobby nebenbei sei... Was man mit ernsthaftem Football aber alles erreichen könnte und was man
den deuschen Kids vorenthält merkt man nicht!!! Meine Jungs zum Beispiel wollen es garnicht mehr anders nun wo sie
richtigen Football kennengelernt haben! Denn Football bedeutet Commitment, alles andere macht den Sport lächerlich! Jeder
der weiss, wie man beim Football trainieren muss wird dies bestätigen! Doch leider ist es hier normal, dass man die Spieler
nicht zum Training zwingen kann und sie nicht kommen bei Oma`s / Opa`s Geburtstag, Vater oder Mutters Geburtstag, Bruder
oder Schwesters Geburtstag, wenn es draussen zu warm ist , wenn es draussen zu kalt, Arzttermin usw sind immer Gründe
nicht zu kommen. Und dann ist da noch die Schule…Die Schule geht immer vor. Und die Schule respektiert die Vereine
überhaupt nicht! So finden Schulveranstaltungen oftmals zu Vereinszeiten abends statt (Pflichtversanstaltungen wie Theater-
Aufführung. Projektwoche, Elternabende oder auch Klassenfahrten. Manche Schüler können sogar regelmässig nicht zum
Training kommen weil die Schule an Trainingstagen immerbis 17.30 / 18 Uhr dauert! Einem Spieler, der eine Zukunft als
Sportler hätte wird diese Zukunft also durch die Schule zerstört weil die Schule ihn nicht erlaubt, regelmässig zum Training zu
kommen (während in den USA ja Training TEIL der Schule ist!!! Das muss man sich mal überlegen!!! Und das nennt sich dann
"Sportförderung"?!? Lächerlich...Oft verpassen Spieler Training oder sogar Spiele wegen Schulveran- staltungen! Wie kann
das sein?!? Wenn man Sport ernst nehmen würde würde man verstehen, das es so nicht geht! Warum macht man es nicht wie
in den USA??? Dies hätte so viele Vorteile (siehe Sektion "High School Football" zu beginn...Wenn in diesem Land schon der
Sport nicht in der Schule gemacht wird (was ja ansich schon sehr schlecht ist) dann solle die Schule aber die Vereine
respektieren und nicht in die Zeit dieser eingreifen!!! Doch hier werden Vereine bzw Vereinssport als unwichtig eingestuft...
Und solange Football hinter der Schule als unwichtig eingestuft werden gibt es in Deutschland nichts mit Football!! Ich sage
nicht, dass Vereine oder Sport wichtiger ist als Schule ABER: Football macht Jungs zu weit besseren Menschen als es die
öffentliche Schule jemals kann!!! Richtig gelesen!!! Richtiger Football kann weit mehr erreichen als es die Schule kann! Dies
wird jeder meiner aktuellen Spieler bestätigen können (warum dies so ist erkläre ich unter „Coaching in Germany). In den USA
hat man begriffen, was man mit Football alles erreichen kann! Und Football-Spieler sind erwiesenermassen bessere Schüler!
Auch richtig gelesen: Wer Football spielt ist i.d.R. ein besserer Schüler als wenn er nicht Football spielt!!! Dies hat alles mit
dem zu tuen, was Football ist und was den Sport definiert. Wenn man dies in Deutschland verstehen würde könnte man so viel
erreichen. Stattdessen ist dies ja unerwünscht und genau das Gegenteil ist der Fall: Sport wird nicht ernstgenommen und als
Hobby nebenbei ausgenutzt! Mal von einer anderen Seite betrachtet: Wie kann es denn sein, dass man monatelang trainiert
und wenn es dann drauf ankommt muss ein Team auf Leistungsträger verzichten weil diese während des alles
entscheidenden Spiels auf Klassenfahrt sind? Mit diesen hätte man gewonnen, nun aber vielleicht verloren weil auf
Schlüsselpositionen die besten fehlen!!! Monatelange Arbeit der (ehrenamtlichen) Coaches und der Spieler (die ja gewinnen
wollen, sonst braucht man ja nicht spielen) ist - was gewinnen angeht - vergebens! Da Klassenfahrten meist ja keine
Schulpflicht sind  könnte man hier natürlich sagen, die Spieler dürfen nicht fahren…Aber das wäre in der Gesellschaft bei
dieser deutschen Sportmentalität nicht machbar, denn Sport ist ja nur ein Hobby nebenbei. Dass aber – wenn man es richtig
macht – die Spieler ihr Team weitaus mehr lieben als Ihre Klasse versteht hier keiner. Meine Kids haben ein schlechtes
Gewissen wenn sie ihr Team im Stich lassen da sie ihre Manschaftskameraden lieben!!! Die Eltern verstehen es aber nicht! Da
es in Deutschland im Sport i.d.R. halt keine Liebe und kaum Teamgeist und Disziplin gibt, ist solch ein Gedanke im Sinne der
deutschen Mentalität unglaublich! In meinem Team haben Kids schon Reisen abgesagt weil sie es nicht im Stich lassen
wollten! Und das ist ja auch ganz normal, in den USA zumindest. Dort wuerde niemand auf die Idee kommen, zu verreisen
während sein Team trainiert und die Chance auf ein State Championship hat!!! Stattdessen wird Sport hier nicht ernst
genommen und gilt als kleines Hobby nebenbei. Ich bin so stolz auf mein Team, die haben es echt verstanden worum es beim
Football ankommt! Doch wir sind da wohl in Sachen Liebe, Teamgeist, Wille und Disziplin die absolute Ausnahme…Und unsere
Kids sind richtig stolz darauf. Keiner von meinen Jungs wuerde mit jemandem der keinen Zwang hat tauschen wollen!!! Aber
ich will nicht vorgreifen…
Vor U16-Ligabeginn waren erstmal 3 Freundschaftsspiele im Rahmen des U16 gameday (3 Saison-Vorbereitungssxrimmages)
geplant da unsere U16 Gegner ebenfalls U13 Teams hatten. Die U16 machte scrimmages und die U13 richtige Spiele. Und unser
JV Team gewann alle diese 3 Spiele souverän!!! Alle Spiele waren schon zur Halbzeit entschieden!!! Und dass, obwohl wir
gerade mal 2 Ersatz-Spieler hatten! Mein System funkionierte also selbst in der U13 die kaum Trainingszeit erhielt und extrem
unterbesetzt war!! Aber auch die U16 gewann alle 3 Vorbereitungsspiele und ich rechnete mir eine ernste Chance auf den
Liga-Gewinn aus. Ich wusste allerdings, dass es schwer würde da wir zahlenmässig, körperlich und erfahrungstechnisch den
anderen Teams haushoch unterlegen waren. Und zur Mitte der Saison verliessen uns weitere Coaches aus verschiedenen
Gründen (Arbeit, Krankheit...denn leider gibt es in dem System ja auch für Coaches keine Verpflichtung...). So standen wir nur
noch zu zweit da und die meiste Zeit war ich alleine mit 2 Teams da der verbleibende Coach auch oftmals nicht konnte! Es sah
also auch von dieser Seite nicht gut aus! Doch trotz aller Probleme waren wir aufgrund unserer amerkanischen Team-Identität
ein Hammer Team. Ich hatte noch nie ein Team mit so viel Disziplin und Liebe in Deutschland gesehen.
Zu Beginn 2017 verloren wir leider einige der erfahrenen Spieler. So hatten nur 40% unserer Starting-Offense-Spieler
Erfahrung, in der Starting Defense standen sogar nur 20 Prozent erfahrene Spieler auf dem Feld!!! Alle anderen Spieler
waren neue Spieler!!! Und wie auch im Jahr davor verloren wir wieder Coaches aufgrund Arbeit so dass ich wieder
alleine da stand. Kurzfristig hatte ich dann zwei Coaches die auch vom Football-Verständnis gut waren, doch leider in
Sachen Mentalität das typisch deutsche System nicht ablegen konnten und im Endeffekt mehr kaputt machten als das sie
halfen. So musste ich mich nach nur etwa 2 Monaten wieder von den beiden trennen.
Durch viele "Theorie-Einheiten" erklärte ich den Kids auch anhand von Videos vom High School Football aus den USA was
Football eigentlich ist und worauf es ankommt.  Die Kids bekamen commitment und waren mit Herzblut dabei!
Nachdem ich also eine für Deutschland unglaubliche Disziplin und Regeln einigeführt hatte kam der Teamgeist und die Liebe!
Und dadurch ganz wie in den USA Willenskraft, Durchhaltevermögen usw. Die Kids wurden durch Football zu besseren
Menschen der Gesellschaft. Ich behaupte, dass ich noch nie ein Team ausserhalb der USA gesehen habe welches sich so sehr
liebt wie unsere Jungs! Denn wir sprachen auch viel über gegenseitige Liebe! Am Anfang war es sicherlich schwer, offen mit
deutschen Jugendlichen über Liebe nicht Teamgeist, das ist wieder etwas anderes) zu reden, dass kannten sie garnicht. Doch
die Jungs begriffen nicht nur warum es wichtig ist, sie gingen richtig darin auf! Und immer wieder, besonders auch wenn neue
Spieler dazukamen, erklärte ich was und wie wir es meinen. Und unsere Kungs waren richtig stolz auf Ihr commitment und auf
ihre Disziplin, Liebe usw. Sie wollten es garnicht anders denn sie hatten verstanden, worum es beim Football ankommt!

Ein für mich auch wichtiger Teil war die persönliche Beziehung zu den Kids! Denn wie kann man ernsthaft von Liebe reden,
ohne persönliche Beziehung. Meine Herangehensweise umfasste also nicht nur den Sport selber und nicht nur die
sozial-moralische Erziehung (die zu Disziplin, Willenskraft, Durchhaltevermögen, Benehmen usw führte) sondern auch eine
persönliche Beziehung. Ich denke, dieses Persönliche hat auch einen Tel unseres sportlichen und moralischen Erfolges
ausgemacht. Ich finde ich hatte eine enge persönliche Beziehung zu meinen Spielern, zumindest zu denen, die Football
verstanden haben und nicht nach kurzer Zeit das Team wegen der deutschen Sportmentalitaet wieder verliessen). Dies
bedeutete mir sehr viel. Und obwohl ich etwa 2 Zug- und Busstunden von den Jungs wegwohnte (Führerschein in Deutschland
ja erst ab 18) kamen sie öfters mit dem Zug / Bus zu mir nach Hause für BBQs oder zum College Football schauen. Mein zuHause
war immer für sie geöffnet! Und einige fingen auch an, meinen Cowboy way zu verstehen und zu mögen (selbstverständlich
habe ich nie versucht, die Kids auf diese weise zu beinflussen, jeder hat seine eigenen vorlieben... aber wenn die Kids
interesse an country, cowboy, bull riding usw zeigten habe ich es ihnen gerne gezeigt. So kamen die Kids auch zu mir, um auf
meiner bucking barrel, also der Übungstonne fürs Bullriding, zu reiten. Wir haben den Kids also Football mit Disziplin, Anstand,
Durchhaltevermögen, Teamgeist und Teamliebe beigebracht. Aber aufgrund unserer Beziehung auch Dinge ohne
Football-Bezug zum Beispiel wie man Bullen reitet und Hühner fängt. Und wir haben ihnen beigebracht, was und was nicht Ihre
Muskeln in einem Kampf bedeuten, welche Schwachstellen ihr Körper hat und wie sie diese Schwachstellen in einer
Verteidigungssituation schützen. Oder wir haben ihnen beigebracht wie man beim Tauchen die Wasseroberfläche wiederfindet
und wie man Karaoke sind (Ok, bei Karaoke haben wir bitterlich versagt). Aber zurück zum Thema Football:

Wenn die Kids den Sport wirklich verstehen, dann wissen sie, warum die Coaches - speziell der Head Coach - hart zu Ihnen ist
aber sie dennoch liebt! Sie sind sogar hart zu sich selber, disziplinieren sich untereinander und entwickelt eine starke Liebe
untereinander! Die Jungs sahen ja auch, das es funktioniert!!! Meine Kids waren mächtig stolz darauf  und sahen sich eher wie
ein amerikanisches High School Team als ein deutsches Vereins-Team - sie waren ja auch von den an- deren Teams des
Vereines so gut wie  komplett abeschottet. Die Kids sahen mich auch nicht nur als "Trainer" sondern als Vorbild, Vaterfigur
oder Lehrer. Sicherlich,die eigentliche High School fehlte aber ich führte mit der Zeit einige typische High School Football
Sachen ein, z.B. jedes Jahr ein Coaches BBQ bei mir zu Hause, Seniors (Spieler im letzten Jahr und die sich daraus ergebenden
Besonderhei-ten), Yard- signs usw. Und wer nun sagt: "Wir sind aber in Deutschland" dem sage ich das gleiche wie weiter oben
bereits: Wir spielen aber den selben Sport wie in den USA mit den selben Gegebenheiten und Gefahren! Und unser Erfolg gibt
mir Recht: Nicht nur sportlich sondern menschlich: Denn aus den Jungs wurden disziplinierte, willensstarke, respektvolle
bessere Menschen! DAS ist richtiger Football!!!Denn Football bereitet auf das wahre Leben vor! Leider nur nicht in
Deutschland! Hier ist es ja ungewünscht...
Rücktritt als Head Coach - Frühjahr 2018
Ich habe ja Anfangs geschildert, warum richtiger Football im deutschen
Vereinssystem so gut wie garnicht möglich ist, und wenn dann nur für
kurze Zeit. Ich bin unglaublich gesegnet, dass ich überhaupt die
Möglichkeit hatte, 3 1/2 Jahre lang als Head Coach zu arbeiten! Ich
denke, ich hätte darauf bezogen vlt noch ein oder zwei Jahre weiter
machen können, doch leider zwang mich meine persönliche Situation
sowie ein neues deutsches Gesetz dazu, als Head Coach der Bulldozer
U16 zurück zu treten. Glücklicherweise hatte ich 2 Monate zuvor einen
fähigen Assiatant gefunden an den ich das Team übergeben konnte.

Ich hatte den Effekt der persönlichen Situation immer wieder nach
hinten  geschoben doch es wurde kritisch.Und als dann ein neues
deutsches / EU Gesetz kam welches  dem Verein unsere Chain of
Command scheinbar ummoeglich machte sah ich den Zeitpunkt
gekommen! Auch konnte ich meine persönliche Situation nicht mehr
herauszögern.  So war das Ende gekommen obwohl ich zu diesem
Zeitpunkt immer noch 100 Prozent gab um meine Jungs nicht im Stich
zu lassen.  Ich blicke auf 3 1/2 tolle Jahre mit tollen Jungs zurück! Wir
haben mit einem brandneuen Team jedes einzelne Ligaspiel,
Freunschaftsspiel, Turnierspiel oder Scrimmage gewonnen und ich
beende meine Zeit als Head Coach mit 32 Siegen und 0 Niederlagen.  
Doch mir geht es nicht nur um die sportlichen Erfolge sondern vor
allem um das Menschliche! So konnten wir vielen Jungs helfen, zu
besseren Menschen zu werden! Eltern waren beeindruckt über die
Verbesserung ihrer Kids und das bedeutet mir sehr viel. Und auch der
christliche Glaube spielte eine grosse Rolle denn ich habe meine
Werte eingebracht. Und vor jedem Spiel haben wir im Namen Jesu
gebetet. Mir tut es sehr weh, diese Zeilen nun schreiben zu müssen.
Aber mein Dank gilt denen, die verstanden haben, was Football ist!!!
Mein Dank gilt genauso dem Vorstand der Bulldozer, zuerst Jens, der
mich eingestellt hat und dann Thomas, Chris und auch Oliver! Danke
das sie mir das Team ohne Einmischung übergeben haben!!! Danke
auch an die Eltern für den Support als Fahrer zu den Spielen und den
Assistant Coaches für den Support an der Sideline bei den Spielen und
beim Training! Danke auch an unsere befreundeten Teams, es war eine
schöne Zeit!!! Mein grösster Dank gilt Gott dass er mir das Coaching in
Deutschland ermöglichte!

Wir haben bewiesen, dass das amerikanische System auch hier
funktionieren würde und wie viel Gutes durch Football kommen kann,
doch leider ist es ja von den Verbänden und der Sportmentalität hier
ungewünscht...
2015 - Mein erstes Jahr als Head Coach
Nun, in 2015 konnten wir noch nicht in der Liga teilnehmen, denn das Team musste ja ersteinmal aufgebaut werden und von
der nötigen Mindestanzahl von Spielern waren wir noch weit entfernt. So planten wir für 2015 Freundschaftsspiele und die
Teilnahme an einem Turnier nach den Sommerferien. In 2016 wollten wir dann erstmalig am Ligabetrieb teilnehmen. Leider
musste ich ersteinmal ganz alleine anfangen und mir meine Assistant Coaches zusammensuchen.  Aber so wollte ich es ja.
Denn als Head Coach konnte ich mein Team frei selber zusam- men stellen. Und da mein amerikanisches System hier mehr
oder weniger unbekannt ist war es ganz wichtig, die richtigen Personen zu finden. Denn wenn ein Assistant Coach dieses
System nicht versteht macht er mehr kaputt als als dass er hilft. Doch ich fand relativ schnell einen jungen, geeigneten
Coach der auch schon ein wenig Coaching-Erfahrung hatte (zwar im deutschen System aber durch Schulungen hat "Coach
Patrick" das amerikanische System sofort verstanden und auch "gelebt"!
Verwunderte Eltern (von den Kids die blieben) teilten mir immer wieder mit, wie sehr sich Ihre Kids in Sachen Benehmen und
Anstand verbesserten. Und wenn sie Ihre Jungs nach dem Grund für den Sinneswandel fragten bekamen sie meist Antworten
wie: "Das habe ich beim Training gelernt" oder "Coach hat gesagt". Und auchin der Schule gab es Verbesserungen.
Altersbedingt abgehende Spieler schrieben mir und bedankten sich, das sie durchunser System zu besseren Menschen
geworden sind! Sie bedankten sich, dass sie Football mit Commitment, Disziplin and all den daraus resultierenden Vorteilen
spielen durften (und die meisten spielten danach auch kein Football mehr in weiterführenden Teams weil sie nach der U16
lieber die Erinnerungen behalten wollten und nicht mehr spielen wollten anstatt den Sport lächerlich zu machen). Denn sie
waren mit Herzblut dabei, auch wenn es für sie sicherlich härter war als anderswo.Sie waren so stolz auf die Philosophie und
"tough love" und  auf die daraus resultierenden Erfolge. Sie waren so dankbar das sie dies alles in Deutschland erleben
durften! Es ist mir vollkommen unverständlich, dass all diese Gefühle und positive Veränderungen der Jungs  in Deutschland
nicht erwünscht sind - sondern genau das Gegenteil gewollt ist. Es macht mich traurig das so viele deutsche Jugendliche hier
diese tolle Erfahrung nicht erleben dürfen!
Bericht der Bulldozer, Juni 2018
Emotionaler Abschied
Ich denke mittlerweile weiss jeder wie sehr ich meine Kids liebe. Sie waren wie Söhne für mich (ohne den echten Eltern zu
Nahe treten zu wollen), und auf eine Art auch wie Freunde. Schliesslich sahen wir uns 3-4 mal die Woche und eine
Verbindung zwischen uns wurde geformt. Und wie vorher schon beschrieben, es ging ja nicht nur um den sportlichen und
sozial moralischen Aspekt von Football, es ging ja auch um eine persönliche Beziehung. Wir haben den Jungs ja nicht nur
Football mit Disziplin, Willenskraft, Teamgeist und Liebe etc beigebracht sondern unsere Beziehung zueinander erlaubt uns,
ihnen auch Dinge ohne Football-Bezug zum Beispiel wie man Bullen reitet und Hühner fängt beigebracht.  Und wir haben
ihnen beigebracht, was und was nicht Ihre Muskeln in einem Kampf bedeuten, welche Schwachstellen ihr Körper hat und
wie sie diese Schwachstellen in einer Kampfsituation schützen. Oder wir haben ihnen beigebracht wie man beim Tauchen in
einem See die Wasseroberfläche wiederfindet und vieles mehr! Und mein Haus war immer für sie offen, auch wenn ich so
weit weg wohnte und die Kids waren mehrfach im Jahr bei mir. Wenn die Entfernung nicht so weit gewesen wäre dann mit
sicherheit viel öfter! Zwei Wochen nach meinem letzten Traning kamen dann auch alle Spieler zu mir für ein komplettes
Wochenende von Samstag morgen bis Sonntag abend. Sie nahmen 2 Stunden Zug- und Busfahrt in Kauf um mich gebührend
zu verabschieden. Ich freute mich, aber es hatte auch etwas endgültiges. Nach dem Wochenende war ich nicht mehr ihr
Coach. An dem Wochenende schauten wir alle Football Videos der letzten 3 Jahre, wir ritten die Bullriding-Tonne, wir hatten
sogar einen kleinen Cowboy-Church Gottesdienst am Sonntag morgen - doch das Ende war gekommen: Ich hatte das ganze
Wochenende versucht, die Gefühle zu unterdrücken doch als die Jungs am Sonntag abend Richtung Bushaltestelle gingen
war ich am Boden zerstört. Wir sagten uns gegenseitig das wir uns lieben, wir umarmten uns und das war es dann. Beim
letzten Training vor ein paar Wochen war es nicht so schlimm, ich wusste ja wir sehen uns in ein paar Tagen nochmal, doch
diesmal war es endgültig das Ende! Die 3 1/2 Jahre als Coach fühlten sich auch eher wie 10 Jahre an und es kahm mir vor,
als wenn mein Lebenswerk zu Ende ging. Als bibeltreuer Christ  sollte ich dies so sicher nicht sagen, doch in diesem
Moment fühlte es sich so an! An diesem Abend löschte ich mich auch aus der Team Whatsapp Gruppe und das war es: Ich
war nun nicht mehr mit dem Team welches ich aufgebaut habe,mit  meinen Jungs, verbunden. Ich fühlte mich irgendiwe
hilflos!. Klar haben wir uns gesagt, dass wir uns wiedersehen werden doch wer weiss, was die Zukunft bringt. Vlt kann ich
nochmal als Gastcoach Trainingseinheiten übernehmen aber wer weiss das schon. Dazu muss ja das Sytem beibehalten
werden. Und einer meiner Jungs auf den ich sehr stolz bin ging für ein Jahr auf eine High School in den USA, wer weis also
ob oder wenn ich ihn nochmal sehe. Nach so viel Zeit zusammen mit meinen Kids hat es mich sehr hart getroffen. Doch ich
bin dankbar für die schöne Zeit: "I could have missed the pain but I would have had to miss the dance". Ich werde es sehr
vermissen! Commitment to Greatness!!!
Coaching with Patriots-Star Blount at NFL Camp
Houston Texans Home Stadium
Nur wenige Wochen nach dem ersten Training spielten wir unser erstes Testspiel und zum Erstaunen aller haben wir dieses
nach Punkten auch gewonnen!  Nach dem ersten Spiel kam ein weiterer Assistant dazu und wir konnten mit 3 Coaches zum
zweiten Testspiel fahren. Auch dieses gewannen wir! Niemand wollte glauben, dass es uns erst seit wenigen Wochen gab,
denn wir hatten gegen 2 erfahrene Team gespielt die auch in richtigen Ligen spielten! Hinzu kommt auch, dass wir sowohl
zahlenmässig (gerade mal 2 Ersatzspieler) und körperlich weit unterlegen waren! Doch man merkte alleine schon am
Auftreten des Teams einen Unterschied! Die Eltern meiner Kids bemerkten schon nach kurzer Zeit, wie besonders das Team
war. So einen Zusammenhalt hatten sie noch nie gesehen! Nach den Testspielen setzten wir noch ein paar gemeinsame
Trainingseinheiten mit anderen Team an. Und im Sommer lud ich alle Spieler und Coaches zu mir nach Hause zum "Coach`s
BBQ" ein, eine Tradition die ich jedes Jahr fortsetzte.
Trainingsspiel im April
Coaches BBQ
Aces Bowl Champion
Während des Jahres konnten wir noch einen weiteren Coach dazugewinnen und in der zweiten Jahreshälfte
konzentrierten wir uns auf ein Turnier an welchem wir nach den Sommerferien teilnehmen sollten. Wir waren sehr
gespannt da dieses Turnier das erste mal bedeutungsvolle Spiele bedeutete, wir konnten schliesslich etwas gewinen
und es waren nicht nur Freundschaftsspiele. Für uns war es wie der Superbowl, doch wir mussten gegen 2 erfahrene
Teams im Ligabetrieb antreten. Wir gewannen aber beide Spiele und somit das Turnier! Somit beendeten wir unser erstes
Jahr mit 4 Siegen und keiner Niederlage und einem schönen Pokal!
Aces Bowl
Aces Bowl
Championship Party
Awards und Christmas Party 2015
Wir beendeten unser allererstes Jahr mit einer perfekten Bilanz: 4 Siege und keine Niederlagen. Um dieses erste Jahr
zu feiern veranstalteten wir im Dezember eine Awards-Zeremonie / Weihnachtsfeier (es gab aber keine individuellen
Awards da ich kein Freund von beispielsweise MVPs bin, denn das ganze Team muss zusammenspielen)
Awards and Christmas Party
Awards and Christmas Party
Liga-Champion
Nach der Gründung und Aufbau in 2015 hatten wir nun (gerade so) genug Spieler, um die Anforderungen des Verbandes
in Hinsicht auf Spieleranzahl im Ligabetrieb zu erfüllen, so wurden wir 2016 für den Ligabetrieb angemeldet. Obwohl wir
ja ein klein wenig Spielpraxis in 2015 sammeln konnten wussten wir wenig über die Liga und wie wir uns schlagen
würden. Als vorbereitung fuhren wir einen Monat vor Ligabeginn 3 Tage in eine Camp. Ich dachte, dass wir ein gutes
und motiviertes Team aufgebaut hatten doch wir waren immer viel weniger Spieler und viel kleiner als unsere Gegner.
Das erste Spiel war eine grosse Ungewissheit. Alle (Spieler und Coaches) waren nervös (ich denke die Kids haben nicht
gemerkt wie nervös wir coaches waren) doch nachdem wir das erste Spiel gewonnen hatten wurde alles ruhiger und die
Spieler konzentrierter. Wir spielten 11 Ligaspiele, 3 davon waren recht knapp. Eines brauchte einen halben
Trickspielzug welcher den Laufraum wieder öffnete und wir zu unserem gewohnten Spiel zurückfanden. Am Ende
gewannen wir alle unsere 11 Spiele. Wir waren das jüngste, unerfahrenste, körperlich und zahlenmaessig kleinste Team
und dennoch schafften wir eine Perfect Season direkt im ersten Jahr!
Trainingscamp Feb 2016
Trainingscamp Feb 2016
League 2016
League 2016
Coaches BBQ 2016
Coaches BBQ 2016
League Championship Party
League Championship Party
Windeck Football Cup Champion
Nachdem unsere U13 (nun, es war ja keine wirkliche U13 sondern ein Anhang der U16 da ja kaum zusammen trainiert
wurde) drei Freundschaftsspiele absolviert hatte wurden wir zum Windeck Football Cup eingeladen, einem Turnier für
U13 Teams während einem spielfreien Wochenende für die U16. Trotz des wenigen gemeinsamen Trainings (Spielzüge
wurden im Grunde nur während der U16 Wasserpausen gemacht) und nur 2 Ersatzspielern gewann die U13 beide Spiele
und somit das Turnier!
Year End Awards Banquet
Sowohl die U16 als auch die U13 beendeten das Jahr mit einer perfekten Bilanz, die U16 mit 11-0 Siegen, die U13 mit 5:0
Siegen. Dies gab uns auch wieder viele Gründe, das Jahr mit einer tollen Feier ausklingen zu lassen.
Windeck Football Cup
Windeck Football Cup
Awards Banquet
Awards Banquet
Liga- Champion
So stand ich also wieder alleine da, und das mit einem grösstenteils unerfahrenen, neuen Team. Kurz vor Liga-Beginn
fuhren wir wieder über ein Wochenende ins Camp. Und obwohl Coach Patrick ja eigentlich nicht mehr coachte kam auch
er mit damit ich nicht alleine war. In 2017 spielten wir nur ein Preseason scrimmage. Und wie bereits im Vorjahr waren wir
wie immer körperlich und zahlenmässig unterlegen. Wir hätten eigentlich nicht erfolgreich sein dürfen…. Stattdessen
hatten wir wieder ein Hammer Team mit einer unbeschreiblichen Liebe und Disziplin und der daraus resultierenden
Willens kraft! Wir waren erfolgreich nicht weil wir athletisch besser waren sondern wegen unseres amerikanischen Pflicht-
Commitment und amerikanischen Strukturen und Mentailität!!! Wir gewannen wieder jedes Spiel! Leider musste ein Team
kurz nach Saisonbeginn zurückziehen, daher gab es nur 6 gewertete Ligaspiele in 2017. Unser knappstes Spiel gewannen
wir mit 4 Touchdowns Vorsprung, alle anderen Spiele waren schon zur Halbzeit entschieden. Unsere Defense lies nur 3
Touchdowns in der Saison zu, trotz backups! Da wir ja wieder sehr wenige waren mussten fast alle Spieler sowohl Offense
als auch Defense spielen und selbst wenn ich alle backups auf dem Feld hatte spielten noch Starter...Unsere kids waren
so stolz auf Ihr US System mit Commitment und Disziplin!
2017 - Ein weiteres Jahr... und immer noch perfekt
League 2017
League 2017
Coaches BBQ 2017
Seniors 2017
League
Liga 2017
Camp 2017
League 2017
Awards Banquet 2017
Awards Banquet 2017
Coaches BBQ 2017
Year End Awards Banquet
Our annual year end party took place in december and once again we had plenty of awards to vive out to our players.
Just like every year prior coach Patrick also supported the event. After all he helped me with camp so he was once
again a welcomed guest.
Fall Showdown Champion
Wie bereits im letzten Winter planten wir auch diesmal wieder ein alleinstehendes Spiel um die lange Zeit zwischen den
Saisons. Dieses mal fans es im November statt und wir nannten das event "Fall Showdown". Und wieder haben wir es
wie ein Bowl behandelt, denn das Spiel war wichtig für uns: Zum einen war es das Abschiedsspiel fur ein paar Seniors /
Teamführer. Diese Jungs waren sehr wichtig für das Team und wir wünschten uns einen würdigen Abschied! Zum
anderen hatte ich auch ein Gefühl, das es mein letztes Spiel sein könnte. Auch hatten wir ein paar neue Spieler die
noch nie in einem Spiel gespielt hatten und Spielpraxis brauchten. Und der Gewinner bekam wieder eine schöne
Trophae. Der Fall showdown war das körperlich härteste Spiel des Jahres und die Kids liebten die Herausforderung!
Unsere neuen Spieler erhielten viel Spielzeit und wir spielten mit einem Freshman-Quarterback der das Team in 2018
führen sollte. Am Ende gewannen wir 52-18.
Camp
2018 - The End
Nachdem ich ja 2017 als einziger Coach beendete war ich froh, zwei neue Coaches für 2018 zu finden. Wie gesagt war
ich unsicher über die Zukunft so waren neue Coaches wichtig. Einer war ein Senior aus dem letzten Jahr der dem Team
treu blieb und uuns lieber unterstützte als anderswo in eine U19 zu gehen. Der andere Coach war ein ehemaliger
deutscher Jugendspieler der aus gesundheitlichen Gründen aber aufgehört hatte. Er hat unser System aber sofort
verstanden und gelebt!
My final practice June 9th, 2018
New Head Coach Ruffy
Football aus christlicher und
pädagogischer Sicht - Ist Härte falsch?
Da der Sport nicht nur viele Fähigkeiten,
Zusammenspiel und Diziplin fordert sondern
gleichzeitig auch noch mental und körperlich hart
ist muss entsprechend konzentriert und hart
trainiert werden! Footballtraining bedeutet somit
hohe Energie! Dies funktioniert natürlich nicht
durch flüstern! Sportler weltweit benutzen ja auch
schliesslich schnelle, laute Musik zur Motivation
und nicht ruhige langsame Musik! Und Befehle
müssen laut und deutlich kommuniziert werden!
Spieler müssen auch wissen, dass Fehlverhalten
Konsequenzen haben, sonst funktioniert der Sport
nunmal nicht, besonders bei pubertierenden
Jungs! Und wer sich einfach mal High School
Football Trainingseinheiten ansieht der wird
schnell merken dass es dort überall gleich abläuft
und einem Militär-Bootcamp ähnelt! Die besten
High School Teams der USA werden mit
diktatorischer Hand geführt! Und dafür gibt es ja
wohl gute Gründe und es kommt nicht von
ungefär…Ich persönlich schreie nicht oft, aber
wenn die Disziplin mal etwas nachlässt dann
merken meine Spieler das sofort!!! Als Christ habe
ich mich gefragt, ob dies Gottes Wille ist,
schliesslich redet die Bibel ja von Nächstenliebe.
Nun, es wird aber euch ziemlich klar erklärt, was mit
Nächstenliebe gemeint ist. So ist ja sogar
Gewaltanwendung eindeutig erlaubt wenn die
Situation es erfordert, sogar bis hin zur
Todesstrafe (viele wenden den Vers mit der
anderen Wange hinhalten oftmals in komplett
falschem Kontext an). Ich sehe also keinen
Widerspruch zur Bibel, wenn Football Coaches,
Drill Sargeants etc schreien und hart sind! Ganz im
Gegenteil: Selbst Jesus der ja ohne Sünde unter
uns gelebt hat wurde auch wütend. Sogar so sehr,
dass er Tische umwarf! Und die Bibel lehrt
eindeutig, dass Härte zum Leben dazu gehört!
Nachdem ich ja recht ausführlich über Football in USA und Deutschland informiert habe und meine Coaching-Erfahungen
geschildert habe möchte hier nun weitere Themen zum Thema Football ansprechen:
Weitere Gedanken und Links zum Thema Football
Buchtipps:
Während meiner Coachingzeit kaufte ich auch
einige Bücher zum Thema High School Football.
Ich liebe hier aber keine Romane sondern real life
stories. Und je mehr ich diese Bücher las desto
mehr wurde ich in meiner Herangehensweise
bestätigt, denn die Bücher beschrieben genau
das, was ich auch bei uns machte und meinen
Jungs immer erzählte.
Wer also mehr über High School Football (Härte,
Disziplin, Liebe, Willenskraft, aber auch was High
School Football in den Orten der USA bedeutet
erfahren will, der sollte unbedingt diese 2 Bücher
lesen:

Beyond Just Win: The Story Of G.A. Moore

Big And Bright - Deep In The Heart Of Texas
                         High School Football
High School Video Documentaries
Es gibt sicherlich unzählige TV-Filme über High School Football und auch Serien die das Thema ansprechen. Doch da
Hollywood ja manchmal nicht so ganz in der Realitat lebt, auch wenn es recht gute Filme und Serien gibt, möchte ich hier ein
paar Real Life Dokus empfehhlen die ich auch immer meinen Kids empfohlen habe (die ersten beiden sind online zu finden,
die dritte ist auch sehr gut, aber leider hab ich es noch nie bei youtube oder so gesehen...).

The Last Game - CB West Football 1988 ESPN Documentary

Station Camp High School Summer Camp

Two-A-Days


Ich denke man kann noch 100 Bücher lesen und 100 Dokus schauen, sie werden alle gleich aussehen und bestätigen meine
amerikanische Herangehensweise. Denn das ist Football, leider nur in Deutschland nicht!